Insolvenz Praktiker

Praktiker steht vor der Insolvenz

Das Worst-Case Szenario ist eingetreten. Praktiker ist pleite und wird in irgendeiner Form abgewickelt. Nach dem verregneten Sommerbeginn und einer daraus folgenden Verzögerung der hohen Umsätze im Baumarktgeschäft, braucht der Praktikerkonzern Liquidität. Da diese nicht gewährt wird, muss Praktiker den Weg zum Insolvenzverwalter gehen. Weiterlesen

Was besagt die Aktienquote 100 - Alter

Aktienquote = 100 – Alter

Der Rat auf die Frage einer Freundin zum Aufbau ihres Vermögens. Wie sieht ein guter Mix aus „sicheren“ und „riskanten“ Anlagen aus? Ein Anhaltspunkt bieten die persönlichen Verhältnisse und der Charakter der Person.

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Insolvenz Praktiker

Praktiker Anleihe: Bilanz Q4/12

Update zur Praktiker Anleihe: Die Kapitalerhöhung ist geglückt. Der Gläubigervertreter ist gewählt. Der Kurs spiegelt die aktuelle Entwicklung wider. Damit bleibt die Praktikeranleihe in meinem Portfolio. Weiterlesen

DAX über 8000 Punkte

DAX 8’000: Jedes Mal mit neuem Gesicht

Sollte man aussteigen, wie es 2000 und 2007 klug gewesen wäre? Oder lieber doch nicht? Der DAX hat mal wieder die Marke von 8’000 Punkten geknackt. Was dies für den Anleger bedeutet und ob der DAX überhaupt derselbe ist, erfahrt ihr hier. Weiterlesen

Wikifolio - Social Trading

Wikifolio – ein Experiment mit Folgen

Das Wikifolio gibt es nicht mehr!

Das Portfolio von SFG Value gibt es seit heute als Wikifolio-Zertifikat von Lang & Schwarz. Wikifolios sind Musterdepots bei denen in Echtzeit gehandelt wird und die als Zertifikat für jeden investierbar sind. Das SFG-Portfolio heisst „Wertorientiertes Investieren“ und ist an der Börse Stuttgart handelbar. Weiterlesen

Formel innerer Wert

Erklärung des „Easy Buffett“ II

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„Hinter diesen Zusammenhängen [Gewinnwachstum und Anlageerfolg] steht ein Geheimnis, das Warren Buffett lüften konnte: Erstklassige Unternehmen, die von einem Verbrauchermonopol profitieren und nachhaltig hohe Eigenkapitalrenditen erwirtschaften, sind häufig zu einem sehr günstigen Preis zu haben, selbst wenn das Kurs-Gewinn-Verhältnis vordergründig als sehr hoch erscheint.“

aus “Buffettology” von Mary Buffett & David Clark

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Unterschie Investieren und Spekulieren

Unterschiede Investieren und Spekulieren

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Der Begriffs ‚Investieren‘ hat viele Bedeutungen: ‚Geld in ein Unternehmen stecken‘ oder ‚Geld in ein Wertpapier stecken‘. Interessanter ist jedoch dem Begriff zu unterteilen hinsichtlich Spekulationen und Investments.

„If a man buys a security below its investment value he need never lose, even if its price should fall at once, because he can still hold for income and get a return above normal on his cost price; but if he buys it above its investment value his only hope of avoiding a loss is to sell to someone else who must in turn take the loss in the form of insufficient income.“

aus „The Theory of Investment Value“ von John Burr Williams

Im allgemeinen Sprachgebrauch hat der Begriff ‚Investieren‘ eine Vielzahl von Bedeutungen. Die zwei gängigsten sind ‚Geld in ein Unternehmen zu stecken‘ und ‚Geld in ein Wertpapier zu stecken‘. Die erste Bedeutung beschreibt das Wort ‚Investieren‘ als eine gewöhnliche Geschäftstätigkeit, bei der mit einem unternehmerischen Risiko Geld in ein Projekt gesteckt wird, um später ein Einkommen daraus zu generieren. Bei der zweiten Bedeutung wird ‚Investieren‘ als Sammelbecken genutzt, um finanzielle Geschäfte gemischten Charakters einen seriösen Anstrich zu geben.

Neben diesen zwei gängigen Bedeutungen gibt es auch eine eingeschränkte Konnotation. Dies möchte ich hier behandeln:

Das Investment im Gegensatz zur Spekulation

Allgemein kann man sagen, dass ein Investor in etwas Geld steckt und daraus Rückflüsse bekommt. In diesem Sinne ist eine Investition zu jeder Zeit gut für alle Beteiligten. Spekulanten können dagegen für die beteiligten Personen gut oder schlecht handeln, je nach Bedingungen der spekulierenden Person. Falls man spekuliert, sollte man sich der Vertretbarkeit der Spekulation bewusst sein. Dieser Gegensatz von ‚gut‘ und ‚gut oder schlecht‘ könnte auch der Grund sein, warum die landläufige Meinung ist, dass solide Staatsanleihen Investitionen darstellen, während Aktien Spekulationen sind. Allerdings halte ich diese Einstellung für gefährlich. Hochwertige Aktien zu einem fairen Preis sind sehr gute Investitionen und solide Staatsanleihen können sehr spekulativ sein. Dies hat unter Anderem die Eurokrise gezeigt.

Zusätzlich bringt der Gegensatz von ‚gut‘ und ‚gut oder schlecht‘ einige Schwierigkeiten mit. Wie Graham und Dodd, die Begründer der modernen Wertpapieranalyse, in ihrem Buch „Security Analysis“ feststellen, spricht dieser Gegensatz für eine zynische Definition der Begriffe ‚Investieren‘ und ‚Spekulieren‘. So wäre eine erfolgreiche Spekulation ein Investment und eine erfolglose Investition eine Spekulation. Um brauchbare Definitionen der Begriffe zu erhalten, brauchen wir weiterführende Abgrenzungen.

Unterscheidung von Investieren und Spekulieren hinsichtlich der Sicherheit

Eine Möglichkeit wäre hinsichtlich der Sicherheit bzw. des Risikos zu unterscheiden. Zwar kann die Sicherheit bei einer Investition niemals als absolut oder vollständig betrachtet werden, aber als Schutz vor Kapitalverlust unter normalen Bedienungen. Bei einer intelligenten Spekulation dagegen übernimmt der Spekulant ein Verlustrisiko, das nach sorgsamer Abwägung des Für und Wider gerechtfertigt ist. So sagt Graham in seinem Buch „Intelligent Investieren“: „Eine Kapitalanlage [Investition] liegt dann vor, wenn sie nach gründlicher Analyse die Sicherheit des eingesetzten Kapitals und einen angemessenen Gewinn verspricht. Anlagen, die diesen Kriterien nicht entsprechen, sind spekulativ.“

Zusätzlich kann man ‚Investieren‘ und ‚Spekulieren‘ über den Ursprung der Gewinnerzielung abgrenzen. Diese Abgrenzung bevorzuge ich. Bei einer Investition geht es um regelmässige Einkünfte, während die Spekulation Gewinne ausschliesslich über die Preisveränderung erzielt. Am Beispiel eines Unternehmens kann man sehen, dass ein Investor, der Geld zur Verfügung stellt, in erster Linie an regelmässigen Gewinnen interessiert ist. Umso länger der Investor an dem Unternehmen festhält, umso wichtiger werden diese regelmässigen Gewinne und umso unwichtiger der Preis, zu dem er das Investment verkaufen kann. Im Extremfall, einer Familie, die ein Unternehmen über Generationen besitzt, spielt der Preis kaum eine Rolle, zu dem man das Unternehmen am Ende verkaufen kann. Deswegen investiert ein Investor in Einkommen, während ein Spekulant auf den Preis spekuliert.

Jede Investition hat ein spekulatives Element

Allerdings sind nach dieser Abgrenzung die meisten Anleger Hybriden aus Investoren und Spekulanten. Wenn die Preisveränderung Spekulation ist, muss fast jeder Investor die Existenz eines spekulativen Elements in seinen Beteiligungen anerkennen. Ob er sich zu der Kategorie Spekulant zählt, liegt in der Frage, wie hoch dieses spekulative Element gewichtet ist.

Diese hier vertretenden Ansichten des Autors wurde hauptsächlich aus den Ideen von John Burr Williams sowie Benjamin Graham und David L. Dodd abgeleitet.

wertorientiertes Investieren

Was ist Value Investing?

Value Investing ist das Kaufen von Aktien mit einem Abschlag zum inneren Wert (Intrinsic Value). Dies gibt dem Value Investor eine Sicherheitsmarge. Er profitiert von Unternehmensausschüttungen und nimmt an der langfristigen Wertsteigerung teil. Timing und kurzfristige Kursschwankungen spielen für ihn keine Rolle. Weiterlesen

Was macht das Röhn-Klinikum

Gescheiterte Übernahme der Rhön-Klinikum AG: Was kann man daraus lernen?

Der folgende Beitrag analysiert den Versuch und das Scheitern der Übernahmen der Rhön-Klinikum AG durch Fresenius SE & Co. KGaA im Frühjahr 2012 anhand von spieltheoretischen Überlegungen. Der Text ist angelehnt, aber stark verkürzt, an einen Essay, welchen ich für die Uni schreiben musste. Weiterlesen

Performance SFG-Value

Performancevergleich: SFG Value vs. DAX 30

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„Man braucht 20 Jahre, um sich einen guten Ruf aufzubauen, und nur fünf Minuten, um ihn zu verlieren. Wer das beherzigt, handelt bewusst.“

Warren Buffett aus „Das Tao des Warren Buffett“ von Mary Buffett & David Clark

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