Insolvenz Praktiker

Die Praktiker Pleite: Was Anleger jetzt tun können

Nach der Gewissheit eines Insolvenzverfahrens bei Praktiker stellen sich viele Anleger die Frage: Wie weiter?

Die wenigsten Anleger der Praktiker-Anleihe dürften Mittwoch aus allen Wolken gefallen sein. Dass der Praktiker-Konzern angeschlagen war und ein realistisches Ausfallrisiko der Anleihe bestand, war offensichtlich. Dennoch ist die Nachricht unangenehm und sorgt für Kopfzerbrechen. Ich will daher an dieser Stelle eine Prognose für die nächsten Wochen wagen und die Optionen für Anleger aufzeigen.

Der Kurs stürzt ab

Wie heute zu sehen, geht der Kurs der Anleihe erst einmal in den Keller. In diesem Moment bringt es aus meiner Sicht nicht viel, um jeden Preis verkaufen zu wollen. Heute verkaufen all diejenigen, die müssen oder nicht verstehen, wie es in den nächsten Tagen weiter gehen wird. Nicht umsonst wurde gestern die Anleihe vom Handel ausgesetzt. Es geht darum Ruhe zu bewahren. Verkaufen müssen Banken und Fonds, die aufgrund von Richtlinien keine insolvente Firma halten dürfen. Ausserdem verkaufen heute viele Kleinanleger, die sich nicht intensiv mit dem Thema beschäftigen und einfach nur noch raus wollen. Dem gegenüber stehen relativ wenig Spekulanten. Gute Spekulanten im Sinne von André Kostolany, die aufgrund der „Panik“ eine Chance sehen. Ich werde diese Chance allerdings auslassen und nicht nachkaufen. Ganz mutige können diese Preise aber durchaus nutzen.

Meine Erfahrungen mit Worst-Case-Meldungen anderer Unternehmen lassen vermuten, dass der Kurs noch für weitere Handelstage massiv unter Druck sein wird. Bei schlechten Nachrichten werden diejenigen, die verkaufen wollen, in wenigen Tagen verkauft haben. Die Stimmung ist schlecht. Sind diese Tage rum gibt es keine Anleger mehr, welche den Kurs noch weiter drücken können. Es gibt eine Gegenreaktion und die Kurse werden sich zwischen dem Schlusskurs vom Mittwoch und dem aktuellen Kurs stabilisieren.

Ich gehe weiterhin von meinem Liquidationswert in Höhe von 23 % aus, andere sehen jedoch einen deutlich tieferen Wert.

Jeder Anleger sollte sich in dieser Phase überlegen, ob der Handelskurs nahe genug an seinem inneren Wert liegt, den er im Falle eine Liquidation bekommt. Falsch wäre es, sich an seinem Einkaufskurs zu orientieren.

Ablauf des Verfahrens

Liegt der Handelskurs massiv unter dem inneren Wert bzw. möchte man einen Verlust bei sofortigem Verkauf nicht akzeptieren, muss man das Insolvenzverfahren abwarten. Dies wird einige Monate in Anspruch nehmen. Nachdem gestern der Insolvenzantrag gestellt wurde, muss dieser vom Gericht stattgegeben werden. Anschliessen bestimmt dieses einen Insolvenzverwalter, der das Unternehmen während der gesamten Insolvenz betreut. Der nächste Schritt im Insolvenzverfahren ist die Gläubigerversammlung – während dieser wird entschieden, ob das Unternehmen saniert und somit weitergeführt oder aber das Vermögen unter den Gläubigern aufgeteilt wird. In beiden Fällen wird eruiert in welcher Höhe die Forderungen (zumindest teilweise) gedeckt werden können. Als Anleihebesitzer ist man zu dieser Gläubigerversammlung prinzipiell eingeladen und stimmberechtigt, man kann sich aber auch von dem gemeinsam gewählten Anleihevertreter Dr. Ingo Scholz repräsentieren lassen.

Anleihebesitzer werden „nachrangig“ bedient

Im Insolvenzverfahren werden nicht alle Gläubiger gleich behandelt. Ein besonders hartes Los trifft die Aktionäre, die „Gläubiger des Eigenkapitals“ sind. Als Besitzer von Praktiker haften sie mit ihrem Kapital erst einmal für alle anderen Forderungen. Dass nach der Bedienung aller Schulden noch Mittel an die Aktionäre zurückfliessen, würde mich überraschen.

Dem gegenüber stehen die sichersten Forderungen mit Pfand. Hier gibt es laut Geschäftsbericht Q1/2013 einige. Verpfändet wurde Max Bahr 2012 mit einem Darlehen von der Semper Constantina Privatbank (Konsortium um Isabella de Krassny) in Höhe von 55 Mio. Euro, 20 Mio. Cash (RBS Senior Term Facility) sowie 18 Mio. Immobilienvermögen. Ausserdem sind die Vorräte verpfändet (Eigentumsvorbehalt).

Zwischen den Aktionären und den besicherten Forderungen stehen die Anleihebesitzer zusammen mit den übrigen Gläubigern. Sind die verpfändeten Sachwerte verkauft worden und reichte der Verkaufswert nicht um die Schuld zu bezahlen, so kommt die Restschuld ebenfalls in diesen grossen Pulk. Übersteigt der Erlös jedoch den Kredit, fliesst der Überschuss in die Insolvenzmasse und wird an alle anderen Gläubiger verteilt. Das Pfand bezieht sich immer auf konkrete Werte in der Bilanz, stellt den Gläubiger nur für diesen einen Wert vorrangig vor allen anderen Gläubiger. Im Fall von Max Bahr ist sich zu fragen, ob der Wert von Max Bahr die Höhe des Kredites von 55 Mio. Euro übersteigt. Ich gehe von folgenden Annahmen aus, die ich gerne mit euch diskutiert hätte:

In einer konsolidierten Bilanz ist es schwierig, die genauen Max Bahr zugehöhrenden Werte ausfindig zu machen. Nimmt man als Basis die Anzahl Filialen (ca. 40 %) bzw. den Umsatz (ca. 35 %), so kommt man auf einen Wert von 525-600 Mio. Euro.

Auch kann man auf Grundlage einer Gewinn-Multiple Rechnung den Wert von Max Bahr bestimmen. Nimmt man einen Jahresumsatz von 1’200 Mio. Euro für die 132 Max Bahr Filialen, welche im Q1/2013 zu Max Bahr gelistet wurden, an und dazu eine Umsatzrendite von 2 %, sowie eine Fremdfinanzierung des Käufers von 50 %, dann kann ein Käufer das Unternehmen zu einem KGV von 10 für 480 Mio. Euro kaufen.

Zieht man von diesen 480 Mio. jetzt einmal das Pfand (95 Mio. Euro) ab, dann bleiben immer noch 385 Mio. Euro für alle anderen Schulden. Bei einer um das Pfand gekürzten Bilanzsumme (1’584,7 – 95) bleibt eine Kapitaldeckung von 25,84 % und das unter der Voraussetzung, dass alles andere im Praktikerkonzern komplett wertlos ist. Bei einem derzeitigen Anleihekurs von 10 % würde dies eine Rendite von 150 % bedeuten.

Möglicherweise gibt es in meiner Rechnung allerdings einen Denkfehler. Dazu ein Auszug aus den Kommentaren des Artikels „Praktiker steht vor der Insolvenz“:

Ja, sehr großer Denkfehler. Du gehst von einer konsolidierten Bilanz aus. Tatsächlich sind aber die Anteile an der Max Bahr Tochter inkl. aller „darunter“ hängenden Vermögensgegenstände verpfändet. d.h. bevor der Anleihegläubiger den ersten Cent sieht, wird Max Bahr inkl. aller vorräte etc. erstmal aus der Insolavenzmasse herausgelöst.

Das was dann bleibt, dürfte im niedrigen einstelligen Prozentsatzbereich sein. Zusätzlich werden dann in der Insolvenz noch Massekredite etc. kommen, die alle vorrangig sind.

In einer Liquidation ist eine konsolidierte Bilanz nicht relevant, hier geht es einzig und allein um die Konzernstruktur und wer auf welcher Ebene Rechte hat. Je weiter von der wertvollen Tochter entfernt desto schlechter.

Der Max Bahr Anteil wird im übrigen gar nicht verkauft, sondern geht einfach in das Eigentum des Darlehensgebers über. Die anderen Gläubiger müssten dann erstmal klagen.

mmi

Was meint ihr dazu?

Was man aus der Insolvenz lernen kann

Sehr hohe Zinsen, wie bei der Praktikeranleihe in den letzten zwei Jahren, spiegeln das Ausfallrisiko wieder. Zugleich sind solche Situationen aber auch Gelegenheiten, aussergewöhnliche Chancen zu haben.

139 Kommentare
  1. Jens sagte:

    Kann das denn jemand bestätigen? Also geht der Pfand einfach in den Besitz des Gläubigers und der kann ihn frei (auch unter Wert) verkaufen? Bei Pfandleihern für den Privatmann ist es so, dass wenn der Pfandgegenstand bei der Auktion mehr einbringt als die Schuld und die kosten der Auktion, der rest dem Schulder erstattet werden muss.

  2. Horsti sagte:

    Bei Praktiker bin ich schon seit Jahren skeptisch gewesen, da man sich mit den ewigen Aktionspreisen eine miserable Kundschaft herangezogen hat. Wenn ich an die mir bekannten Märkte mt sehr leeren Regalen, die Wettbewerbssituation und die derzeitige Skepsis der Banken denke, sehe ich für die Anleihe einstellige Quoten. Es wird IMHO nicht allzu viel zu holen sein, weil niemand neu in den Markt einsteigen wird und die Wettbewerber anstelle Expansion zu fahren eher aufatmen werden, dass endlich ein Teilnehmer zu Boden geht. Praktiker wird den Weg von Schlecker und Quelle gehen, da die Märkte übervoll sind. Deshalb ist die Aktie für mich ggf. ein Zock aber die Anleihe tot. Leider. Aktuell wird der Mittelstandsanleihemarkt abgebrannt, was für die Zukunft gefährlich ist. Schlauer wäre es gewesen, diese hübsch gemachte Leiche zu shorten. Bei Praktiker habe ich das leider verpasst. Dafür ist Asbecks Luftnummer umso besser gelaufen. Hier habe ich aber über Verwandte und Bekannte in der Produktion das ganze Elend auch besser sehen können. Bei Praktiker war es eher unklar, ob die nochmal trockenes Pulver bekommen, weil ja viele mit viel Kohle drin hängen und nun massiv bluten. Schön ist aber, dass Praktiker wie Schlecker sterben darf und nicht als systemrelevant betrachtet wird von unserem Gutmenschen/Interventionisten in Berlin.

  3. Clemens Plainer sagte:

    Diese Frage kann sicherlich nicht so einfach beantwortet werden. Wenn jemand diese Aktionen durchführen kann, liegt er schon nahe am Eigentumsrecht. Ich beziehe mich jetzt auf Bürgerliches Recht – und davon hab ich auch nicht viel Ahnung. Ein Pfandbesitzer ist niemals Eigentümer, auch nicht, wenn der Pfand fällig wird. Man bräuchte auch Einsicht in den Pfandvertrag, aber die Aussage im blau-gefärbten Text erscheint mir schon etwas unschlüssig. Alleine von der Stellung des Kapitals, also Fremdkapital, müsste Deine Aussage stimmen. Das Asset ist vermutlich mit einem gewissen Betrag verpfändet. Sollte die Verwertung des Pfands, wenn es denn zur Verwertung kommt, den Pfandwert übersteigen, so hat auf diesen Betrag IMHO nur der Pfandgeber, also Praktiker, Anpsruch. Aber spannende Diskussion!

  4. Clemens Plainer sagte:

    Auch wenn die Insolvenz eines derartigen Unternehmens für die Betroffenen sicherlich nicht einfach ist, von Systemrelevanz sind wir dann doch noch ein Stück weit entfernt 😉 Schumpeter würde das sicherlich als Schöpferische Zerstörung bezeichnen, für mich ist es einfach nur Marktkonsolidierung. Aber bezugnehmend auf deine Aussage zur Aktie vs. Anleihe von Praktiker. Wenn die Anleihe tot ist, dann ist es die Aktie erst recht. Das einzig, worauf man evtl. zocken könnte, ist dass – aus welchen Gründen auch immer – der Kurs der Aktie steigt. Zu den Mittelstandsanleihen: Das ist die nächste kleine Blase 😉 Und dann kommt die große Anleihen-Blase zum Platzen 😉

  5. Horsti sagte:

    …und wo war dann die Systemrelevanz von Holzmann? In Kuschelgermanien darf doch niemand über 1000 Mitarbeiter mehr insolvent werden, damit der Streichelzoo weiter schön kuschelig bleibt. Schumpeter ist tot, aktuell regieren seit zig Jahren Interventionisten und die Interventionen werden wohl eher noch ausgebaut werden. Siehe hier z.B. den Ökostrom, mit dem man einen Milliardenmarkt unkontrollierbar soweit beeinflusst, das nunmehr sogar mittelständische Bäckereien ihre Backstuben wegen der Strompreise nach Tschechien und Polen verlegen. Ich persönlich glaube nicht an die Great Rotation, man wird schon dafür sorgen, dass Versicherer und Pensionskassen weiter Staatsanleihen kaufen müssen. Reicht deren Kaufkraft nicht aus, kauft die Notenbank selbst oder verleiht Geld für lau, damit Geschäftsbanken kaufen. Das ist die schöne neue Welt und ich frage mich, warum man nicht schon vor 500 Jahren erkannt hat, dass man allein durch das Drucken von Geld in abartigen Mengen den Reichtum mehren kann. Alternativ frage ich mich, wann die Masse auf der Straße merkt, dass der Kaiser nackt ist. Vor diesem Moment habe ich ein Stück weit Angst oder zumindest Respekt.

  6. Till Schwalm sagte:

    Na auf Basis der Analyse sollte man für 15% ja ordentlich nachkaufen 😉 Allerdings wäre ich vorsichtig, denn die Autoren sind ja, so wie ich im übrigen auch, nicht ganz neutral. Ich bleibe bei meinem Worst Case Szenario mit einer Recovery Rate in den 20er. Hoffentlich wird es mehr, dann kann ich bei meinem Einkaufskurs noch einen guten Schnitt machen. Vielen Dank auf jeden Fall für den Link.

    • Till Schwalm sagte:

      Eine Insolvenz bedeutet etwas anderes, als zwingend 0 Euro für die Aktionäre oder die Anleihegläubiger. Ich gebe zu, mein Recovery-Wert beruht nicht auf internen Zahlen. Auf Basis der Geschäftsberichte gehe ich aber weiter von einem niedrigen zweistelligen Wert aus, ca. 23% . Ich werde dann mitteilen, was es letztendlich geworden ist. Dies wird aber frühestens Ende des Jahres geschehen, wenn nicht später.

  7. Eduard sagte:

    Please, read Clause 2 of the Bond pg 48 http://www.praktiker.com/pb/site/praktiker_com/get/554187/Praktiker_Prospectus_Pricing%20Notice_final.pdf Any security which is to be provided pursuant to this subsection (2 – conditions of secured debt) may also be provided to a person acting as trustee for the Noteholders. So the Bond is so secured and so senior as any other one, do not accept worse conditions than Semper Constanta or RBS !!!

  8. Schlaubi sagte:

    Warum setzen sich die Gläubiger von Praktiker/MB nicht an einen Tisch und verhandeln mit den Insolvenzveraltern über einen Neuanfang in abgespeckter Form mit ca 200-220 Filialen? Sind die Gläubiger der Meinung, dass der Verkauf Ihre Forderungen komplett abdeckt? Meiner Meinung nach sollte es zu einem Schuldenschnitt kommen, der so aussehen könnte, dass die Gläubiger auf einen Teil ihrer Forderung(en) verzichten und für den Rest Geschäftsanteile (Aktien) bekommen. Damit wäre Praktiker/MB die drückende Schuldenlast los und könnte neu starten. Da ca. 51 Filialen geschlossen/verkauft werden sollen, könnte man die Einnahmen daraus für den Neuanfang verwenden um die begonnene Sanierung fortzuführen. Ich denke dass bei der Schliessung dieser 51 Märkte ein zwei- bis dreistelliger Millionenbetrag zusammenkommen könnte. Außerdem sollten ein Großteil der Mitarbeiter aus den geschlossenen FIlialen in die bestehenden Filialen übernommen werden um Praktiker/MB in einen Beratermarkt umzubauen. So könnte ich mir auch einen Werbeslogan vorstellen: Max Bahr, der Beratermarkt (oder: dein Beratermarkt)…:-) Weil kunden einfach beraten werden wollen, und darin der Baumarkt der Zukunft liegt. Falls die Sanierung mehr Geld kosten sollte…sollte man auch über einen Verkauf des Auslandsgeschäftes in Teilen oder ganz nachdenken. Hierfür könnten Banken vorläufige Kredite gewähren, bis die Auslandsmärkte verkauft sind. Die Mehrerlöse hieraus kommen natürlich Praktiker/MB zugute.

  9. Schlaubi sagte:

    Mich wunderts auch, dass die Banken keine Kredite an Praktiker vergeben wollen….also darüber rätsel ich am meisten. Denn dass die Umflaggung von fast 70 Märkten Unmenge Geld verbrennt, dürfte den Banken doch klar gewesen sein…und wenn man berücksichtigt, dass ein Markt umzuflaggen auf Max Bahr ca 2 Millionen Euro gekostet hat, dann merkt man schnell, dass vor der Umflaggung Praktiker vermutlich zum ersten mal nach 8 Quartalen mit Verlusten eine ausgelichene Bilanz vorzuweisen gehabt hätte, wenn nicht sogar einen leichten Gewinn …oder seh ich da was falsch? Zukünftige Investoren müssten bereits Schlange stehen bei den Insoverwaltern? Denn der harte Sanierungskurs der bei Praktiker/MB bereits eingeschlagen ist, dürfte ganz nach ihrem Geschmäckle sein? Außerdem liegen die Märkte meist zentral in den Innenstädten (beste Lage) und das Personal ist seit Jahren eingespielt. Es gibt kaum Gründe um den Verkaufspreis zu drücken. Bin mir sicher da wittern einige Investoren ein schönes Schnäppchen. Deswegen versteh ich nicht warum die Gläubiger sich nicht an einen Tisch setzen und über einen Neuanfang in abgespeckter Version mit ca. 200-220 Märkten nachdenken?

  10. Till Schwalm sagte:

    Prinzipiell glaube ich das du Recht hast und ich könnte mit einem Debt-to-Equity-Swap gut leben. Allerdings wäre die Frage, hinter wem sich die Gläubiger versammeln. Auf der [url=http://www.praktiker-anleihe.de/]Homepage[/url]des gemeinsamen Vertreters Ingo Scholz findest du immerhin den Satz: [i]Im besonderen Interesse der Anleihegläubiger ist es, dass Max Bahr als Bestandteil des Praktiker-Konzerns den Anleihegläubigern als Vermögensgegenstand erhalten bleibt.[/i] Deine Argumentation, warum Banken keine Kredite an Praktiker vergeben wollen, kann ich nicht nachvollziehen. Praktiker ist in der Insolvenz, einfach Kredite an ein insolventes Unternehmen zu geben, wäre fahrlässig den Bankkontoinhabern gegenüber.

  11. Schlaubi sagte:

    Hallo Till, da hast du auch Recht, dass es fahrlässig wäre, wenn Banken in einer Insolvenz Kredite vergeben würden. Aber ich hab auch so argumentiert, dass die Kredite vorlaufig gewährt werden sollten, bis man zb das Auslandsgeschäft teilweise, oder komplett verkauft hätte. Ich denke da wären noch einige Optionen möglich gewesen und bestehen immernoch. Aber ich glaube es läuft auf den Schuldenschnitt bei Praktiker hinaus…wenn kein entsprechendes Kauf-Angebot vorliegt, das halbwegs die Gläubiger zufriedenstellt. Bin selbst mal gespannt wie es da weitergeht und ob es eine Überraschung gibt? 🙂 Im übrigen sollte man erwähnen, dass diverse Banken dementiert haben, dass sie ein Pfand auf Max Bahr haben, oder Sonderrechte. Damit gebe es nicht viele vorrangige Gläubiger vor den Anleihegläubigern. Weiss aber nicht,wie seriös diese Quelle ist, da müsste man bei den entsprechenden Banken selbst nachfragen und recherchieren, ob sie ein Pfand auf Max Bahr haben oder nicht. Hinter diesem Satz des gemeinsamen Vertretters steckt eben die Angst dass die Praktiker Gruppe zerschlagen werden könnte und das wolle man eben verhindern. Mit der Insolvenz von MB ist alles eben schwieriger geworden…aber es stecken auch Chancen darin. Im Übrigen glaube ich nicht dass ein Investor nur Stücke von Praktiker + MB haben will…sondern die ganze Gruppe in abgespecker Form…denn die Infrastruktur ist vorhanden, die Märkte haben die beste Lagen, meist in der City …das Personal ist eingespielt…iwann solten sich die Gewinne von selbst einstellen bei einem solchen harten Sanierungskurs…ich wiederhole mich nur…die Investoren stehn sicher schon Schlange bei den Insoverwaltern um zuzugreifen.

  12. Schlaubi sagte:

    Irgendwie auffällig ist es, so hat es den Anschein, dass jmd zu 8,2 cent die Praktiker Aktie aufsammelt wie ein Staubsauger? 🙂 Große Sprünge dürfte die Aktie wohl meiner Meinung nach nicht mehr machen? oder doch?… Wer ist der oder die Unbekannte, die zu diesem Kurs die Praktiker Aktie aufkauft?….es müßte ja schon bald ne Ad Hoc Mitteillung erscheinen, wenn er oder sie die 3% Hürde geschafft hat?…dann löst sich das Rätsel des Unbekannten, die müßte bald erreicht sein?

    • Till Schwalm sagte:

      Ich sehe das ähnlich wie du. Von der Aktie halte ich nicht sehr viel! AdHoc Mitteilung über Hürden müssten eigentlich postwendend kommen, wenn es dem Unternehmen bekannt ist. Über Optionen und Banken kann man hier natürlich einiges für eine gewisse Zeit verschleiern. Es ist und bleibt auf jeden Fall spannend mit Praktiker.

  13. Schlaubi sagte:

    Hallo Till, da kann ich nur zustimmen: es bleibt spannend mit Praktiker! 🙂 Ob dies noch die Rückkäufe der Leerverkäufe sind eines Spekulanten? Ich weiss es nicht,….aber es müßte ziemlich bald eine Ad Hoc Meldung geben. Im übrigen finde ich deine Analyse, was man im Falle des worst case bei Praktiker noch für seine Anleihe erwarten kann für sehr interessant… man merkt du hast sehr vorsichtig analysiert, und bist davon ausgegangen dass Praktiker faktisch wertlos ist…aber denke, selbst da lassen sich noch gute Verkaufspreise erzielen, so ganz wertlos ist Praktiker dann doch nicht, davon bin ich überzeugt und du bestimmt auch? Man bedenke, dass es noch das profitable Auslandsgeschäft gibt mit ca 100 Märkten. man merkt schnell, dass in den Medien ein bestimmtes Bild von Praktiker erzeugt wurde, ob gewollt oder nicht, welches Praktiker nicht sehr gut dastehen lässt. Ich denke es ist gewollt, oder? Das einzige was man noch berücksichtigen müßte in deiner Analyse: das sind die Kosten der Insolvenz, sowie das Insolvenzgeld und die Massenkredite. Da aber die Massenkredite in die Umsatzerlöse einfliessen, denke ich, dürfte das kaum zu Buche schlagen, oder was meinst du? und das Insolvenzgeld sollte sich auch noch aus dem laufenden Geschäft finanzieren? Vlt solltest du deine Analyse akutalisieren, wenn der Quartalsbericht aus dem 2.Quartal einsehbar ist. Höchstwahrscheinlich sind ein paar neue Schulden hinzugekommen,die man berücksichtigen muss. Der Sanierungskurs der Insoverwalter mit dem Ausverkauf der ca 51 Märkte sollte vermutlich im 3.Quartalsbericht ordentlich zu Buche schlagen. Ich vermute, dass die Bilanz da ausgeglichen sein könnte, oder ein leichtes Plus…lass mich da mal überraschen. Aber genaueres weiss man erst wenn Angebote vorliegen…oder, ob es doch zum Dept-to-Equity Swap kommt… ich halte diese immernoch für die wahrscheinlicheste Variante von beiden. hast du eigentlich noch nachgekauft, um deinen Durchschnittspreis zu senken, oder bleibst du immernoch eisern bei deiner bestehenden Position?

  14. Till Schwalm sagte:

    Ich unterstelle den Medien keine bewusst zerstörerische/negative Berichterstattung hinsichtlich Praktiker. Ob das Bild von Praktiker in den Medien also gewollt ist, darüber lässt sich vorzüglich streiten. Ich unterstelle den Medien aber zum Teil eine unfairere Berichterstattung. Insbesondere wenn es um die Vorauszahlungen/Garantien/Gutscheine geht. Die negativen Folgen für die Kunden sind Insolvenzbezogen, nicht Praktikerbezogen, viele Medien haben aber ein Bild erzeugt, als ob Praktiker mit dem Kunden schlecht umgehen möchte. Dies stimmt nicht. Ich glaube sogar, dass die meisten Gläubiger sofort einverstanden wären, die Waren, die gegen Vorkasse bezahlt wurden, auszuliefern, um den Kunden nicht zu verschrecken. Dies lässt das Insolvenzrecht aber nicht zu. Wenn ich neue Zahlen bekomme werde ich noch einmal eine Analyse machen. Es wird auch eine Abschlussbericht geben, wenn ich die Akte Praktiker schliesse. Ich bleibe bei meiner Position. Ich halte die Praktiker-Anleihe heute für eine interessante Spekulation, die ich gestern getätigt habe. Wenn ich +/- 0 rauskomme bin ich zufrieden. Ich habe vor zwei Jahren die Chance gesehen pro Jahr 33% Rendite zu machen oder keinen Verlust. Heute ist eine höhere Rendite möglich. Von dem Standpunkt aus werde ich nicht mit Verlust verkaufen. Ich muss mein Depot aber auch nicht unnötig mit spekulativen Werten aufladen. Meine Hauptziel im Vermögensaufbau liegt immer noch in soliden, starken Unternehmen, die ich günstig erwerben kann. Dazu gehört Praktiker und die Praktikeranleihe nicht.

  15. Schlaubi sagte:

    Ja die Sache mit den Gutscheinen und Vorrauszahlungen habe ich gemeint…Bin ich völlig auf deiner Wellenlänge. Auf deine neue Analyse bin ich schon jetzt gespannt….:-) Ob Sie mit meiner dann identisch ist? 🙂 Mal schauen…..wir können dann ja vergleichen. Aber brauche die Zahlen aus dem 2. Quartal. Aber eins noch zum Thema Pfand: merkwürdig isses aber schon, wenn man für einen Kredit in Höhe von 40 Mio Euro ein Pfand auf die 3 profitablesten Praktiker Töchter (Max Bahr, Griechenland, Luxemburg) bekommt…meiner Meinung völlig überbesichert. Allein der Verkauf von Praktiker Luxemburg würde vermutlich diesen Kredit alleine decken? Was ist da zum Schluss abgelaufen?

  16. Schlaubi sagte:

    Hallo Till, habe gerade gelesen, dass es für Praktiker keinen Käufer gibt….Praktiker soll abgewickelt werden, zu den bereits 51 Märkten bei denen der Ausverkauf begonnen hat, kommen weitere ca 80 Märkte dazu. Nur für ca 175 Max Bahr Märkte soll es Interessenten geben. Bin mal gespannt, ob die Gläubiger dem zustimmen. Dachte wirklich der Schuldenschnitt würde kommen…aber muss mir jetzt leider eingestehen mich geirrt zu haben. Bleibst du noch immer bei deinem worst case von ca. 20%

    • Till Schwalm sagte:

      Soviel hat sich an der Informationslage nicht geändert. Deshalb bleibe ich bei meiner Aussage von ca. 20%. Allerdings ist der worst case aus meiner Sicht schon eingetreten. Ich habe immerhin vor ca 2 Jahren investiert. Innerhalb des worst case Szenarios halte ich meine 23% für am wahrscheinlichsten. Aber der absolute worst case bei allen Geldanlagen mit beschränkter Haftung ist 0%. Und wie du im vorherigen Artikel in den Kommentaren lesen konntest, gibt es auch Personen, die die wahrscheinlichste Recovery-Rate in einstelligen Bereich sehen.

  17. Schlaubi sagte:

    Wenn man bedenkt, dass auch der Ausverkauf Geld in die klammen Kassen bringt….und bei 130 Märkten dürfte da schnell 3stellige Millionenbeträge zusammenkommen, dürfte derTotalverlust sehr unwahrscheinlich sein….aber mehr weiss man erst ,wenn man weiss für wieiviel MB verkauft wird. Aber ich halte deinen Kaufpreis für MB am wahrscheinlichsten, da deine Berechnungen vom worse case ausgehen…man merkt du hast jede Menge Erfahrung, alle Achtung! 🙂 Ja hab ich auch gelesen…es war sogar ein Optimist dabei der von 60% ausgeht. Ist zwar sehr hoch angesetzt, und womöglich sehr unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich? Da das worse case eingetreteten ist, was ich nicht erwartet habe, halte ich aber 20-40% für möglich.Begründe es damit dass der Ausverkauf Geld einbringen wird (vermutlich werden schon diese Einnahmen ausreichen um die besichteren Forderungen zu begleichen), der Verkauf von MB könnte damit fast vollständig den Anleihegläubigern zur verfügung stehen..aber man muss die Massekredite, das Insolvenzgeld, sowie die Kosten der Insolvenz noch abziehen…daher halte ich meine Schätzung für möglich.

  18. Schlaubi sagte:

    Hallo Till, hast du Pressemitteilung des Anleihe-Vertreter gelesen? Also die macht nicht gerade Mut. Kein Wort darüber, dass alles versucht wird um für die Anleihegläubiger noch was zu retten…klingt deutlich als hätte man resigniert. Außerdem macht mir Sorgen, dass die Wortwahl der Insoverwalter fast identisch ist mit den Sätzen bei der Praktiker-Insolvenz. Hieß es da nicht auch, dass mindestens 10 Angebote von Interessenten vorliegen, die Praktiker und Max Bahr in toto betreffen?

  19. Schlaubi sagte:

    Es läuft langsam der Nulllinie entgegen: für die Aktie sind es noch 4 Cent und für einen Euro der Anleihe gibs noch 5 Cent. (Stand: 04.09.2013) Das hat es auch noch nicht gegeben, dass Aktie und Anleihe fast gleich gehandelt werden.

  20. Till Schwalm sagte:

    Ich habe dem Medienkontakt auf [url=http://www.praktiker-anleihe.de/]http://www.praktiker-anleihe.de/[/url] gerade einmal eine E-Mail zu dem genauen Verkaufsprozess und ihres Versuches eines Debt-to-Equity Swaps geschrieben. Die Pressemitteilung vom Anleihevertreter ist erstaunlich negativ. Negativer als die Mitteilung von Praktiker selbst. Dass die Wortwahl des Insolvenzverwalters identisch ist, könnte daran liegen, dass die gleichen Interessierten von vornherein nur an Max Bahr interessiert waren und sich überlegt haben, inwieweit sie für Praktiker mitbieten können, wenn Max Bahr nicht aus dem Konzern herausgetrennt wird. Hier mache ich mir eigentlich keine Gedanken. Was ist denn eigentlich deine Einschätzung? Du machst dir ja viele Gedanken, liest viel. Was ist dein Bauchgefühl? So hart das klingt, aber einen fundamental begründete genauen Prozentsatz der Recovery Rate kann man nicht abgeben. Die Frage ist einfach, wird es mehr als die 5% an der Börse oder nicht?

  21. Schlaubi sagte:

    Iwie stimmt hier was nicht…es hat den Anschein, dass Praktiker viel mehr Schulden hat als in der Bilanz. Oder es haben sich im 2.Quartal noch jede Menge Schulden angehäuft? Klar werd ich unruhig bei dem was der Anleihevertreter schreibt…weil der hat Zugang zu aktuellen Zahlen und über das Vermögen von Praktiker. Und ausser einiger Immobilien im Ausland scheints hier nix zu geben. Auch beunruhigt mich der Satz, dass seit der Inolvenz von MB , diese als Vermögensgegenstand nicht mehr zur verfügung steht. Wie darf ich das verstehen, etwa auch dann nicht wenn der Kaufpreis das Pfand übersteigt? und dann das Auslandsgeschäft: Der Vertreter schreibt auch das wäre insolvent, genauer eine untergeordnete Holding: Leider gibs da keine Meldung? Hab echt lange danach gesucht. Habe darüber nix gefunden ausser dass das Türkeigeschät Insolvenz angemeldet hat…also Till ehrlich es sieht verdammt schlecht aus….war ich gestern noch optimistisch, dann bin ich es seit der Meldung des Vertreters nicht mehr…. ich habe dir geschrieben dass ich glaube dass der Ausverkauf noch Geld in die Kassen bringt…da diese aber nur mit erheblichen Abschlägen unters Baumarkt Volk gebracht werden kann….glaube ich daran jetzt auch nicht mehr…. Iwas stimmt hier nicht…..was meinst du? Ja das stimmt…bei Nachfrage bei den Insoverwaltern bekommt man ein viel positiveres Bild…aber nicht beim Vertreter…fragt sich wer realistischer ist?

  22. Schlaubi sagte:

    Du ich hab dem Vertreter vor urzeiten eine Mail geschickt und bis heute keine Antwort bekommen… das gleiche beim Insoverwalter….mann muss sich eben seine eigenen Gedanken machen. Es sieht düster aus, Till……weiss nicht ob ich verkaufen soll, oder den Verkauf von MB abwarten soll? was ist eigentlich den Vorräten bei Praktiker worauf ein Eigentumsvorbehalt besteht, geht das an den Eigentümer zurück oder wird das mit abverkauft? weil dann wird die Negativliste immer größer.

  23. Schlaubi sagte:

    5% recovery bedeutet, dass für die Anleihe-Gläubiger 12,5 Mio Euro zur Verfügung stehen müssten….das ist die Frage, ob soviel rausspringen wird? darauf habe ich auch keine Antwort.

  24. Schlaubi sagte:

    Hallo Till, hab einen interessanten Artikel gefunden in einer Tageszeitung, wonach sich die zuständigen Insoverwalter geäußert haben, den Vorgang der besicherten Kredite (Pfand auf Max Bahr) genau unter die Lupe zu nehmen, ob dass so korrekt ist…bin ich mal gespannt ob man diesbezüglich iwann ne Meldung erfährt, was bei dieser genauen Prüfung festgestellt wurde….für den Fall dass es da was zu beanstanden gäbe, dann wären alle Gläubiger gleichrangig (nach Massekredit, Insolvenzgeld…etc) Meine Frage an dich: was denkst du sind die Auslandsgesellschaften von Praktiker Wert? In der Bilanz machen sie 20% vom Umsatz aus….die Anzahl der Märkte (25%). Da die Auslandsgesellschaften nicht insolvent sind, ist hier auch der Verkaufsdruck nicht so groß…und man kann sich mehr Zeit lassen bei der Suche nach Käufern/Investoren….Damit dürfte der der recovery Wert auf über 30% steigen bei erfolgreichen Verkauf? Was denkst du? Bei der Anleihe tut sich nicht viel…dümpelt immernoch bei4% rum…was auch nicht weiter wundert bei den wenigen Informationen…hier hat jeder sich eingekauft der Kaufen will und jeder verkauft der aussteigen will.

  25. Till Schwalm sagte:

    Ich weiss nicht genau, was die Auslandsgesellschaften wert sind, aber prinzipiell kannst du die gleiche Rechnung anwenden, die ich in diesem Artikel benutzt habe. Dies würde dir einen Anhaltspunkt geben, was die Gesellschaft wert wäre, wäre Praktiker nicht insolvent. So muss man von weniger ausgehen. Auf der Basis allen Informationen, die ich habe, bleibe ich bei dem Recovery Wert, den ich von Anfang an angenommen habe.

  26. Schlaubi sagte:

    Die Globus Gruppe hat sich aus dem Bieterverfahren überraschend zurückgezogen…..na sowas…hatten wohl doch nicht so richtig Interesse die Nummer 3 in Deutschland zu werden, die Saarländer! Hätte echt mit nem gute Angebot für 120 Max Bahr Märkte gerechnet…insofern bin ich überrascht, dass Globus ausgestiegen ist aus dem Bieterrennen und sich das Filetstück Max Bahr hat wegschnappen lassen von der Hellweg Gruppe….Pech gehabt 🙂 wenn man ca 120 Märkte selbst aufbaut, dann wird das um ein vielfaches teurer als das Mindesgebot(Wert des Warenlagers von Max Bahr)….weiss nicht ob die Mieten bei Globus wirklich die große Rolle gespielt haben?

  27. Schlaubi sagte:

    Entweder haben die bei Globus die falschen Berater gehabt um sich das Schnäppchen Max Bahr zu kaufen oder einfach zu lange gezögert oder war die Globus Gruppe einfach nicht wirklich interessiert an Max Bahr, oder es passte nicht in ihr Budget? Naja egal, dann steigt wohl Hellweg mit dem Schnäppchen zur Nummer 3 oder vlt sogar die Nummer 2 auf dem deutschen Baummarktsektor…

  28. Schlaubi sagte:

    [b]Es gibt ein weiteres Angebot für Praktiker/Max Bahr[/b]! Eine Nachrichtenagentur verbreitet heute auf ihrer Homepage, dass das Management der Praktiker AG selbst ein Angebot für 175 Max Bahr und einige Praktiker-Baumärkte bei dein Insolvenzverwaltern abgegeben hat. Das Angebot sieht vor, dass eine Gruppe von Fonds frisches Kapital bereitstellt und bestehende Schulden (zb aus Praktiker Anleihe) in Eigenkapital tauscht um 175 Baumärkte weiterführen zu können. Eigentlich eine vernünftige Lösung, da so fast die Hälte der Praktiker/Max Bahr Baumärkte in Deutschland weitergeführt werden können und damit weniger Menschen ihre Jobs verlieren…Die Insolvenzverwalter waren laut dieser Meldung zu keiner Stellungnahme bereit. Also dürfen die Mitarbeiter von Praktiker und Max Bahr doch noch hoffen, dass so viele Arbeitesplätze erhalten bleiben würden und diese endloslang erscheinende und niemals endende Zitterpartie eine Ende hat…warum das Angebot des Praktiker-Managements so spät kommt, liegt wohl daran das innerhalb der Praktiker AG nach allen Möglichkeiten/Optionen gesucht wurde, die profitablen Teile des Konzerns zu rettenn und nach potentiellen Geldgebern/Investoren gesucht wurden, was sicher keine leichte Aufgabe gewesen war, aber die jetzt gefunden wurden, so hat es den Anschein….Ob dieses Angebot auf offene Ohren bei den Insolvenzverwaltern trifft? Es hieß ja: es werde jede Möglichkeit geprüft und in Gremien beraten? Es bleibt ein funken Hoffnung, dass die Insolvenzverwalter genauer hinschauen auf das Angebot des Managements. Es bleibt weiter spannend!

  29. Schlaubi sagte:

    Also meine Meinung ist: wenn die Insolvenzverwalter Max Bahr verkaufen, dann gehen sie doch davon aus ,dass dieser Teil der Praktiker AG profitabel ist. Oder sehe ich das falsch? Dann kann man doch das Angebot des Managements unter die Lupe nehmen….und diesen Vorschlag des Managements: nämlich frisches Kapital durch Investoren aufzubringen und Schulden in Eigenkapital zu tauschen als fast 300 Märkte abzuwickeln und die Mitarbeiter kurz vor Weihnachten in die Arbeitslosigkeit zu schicken? Aber bin mir sicher die Insolvenzverwalter haben diese Möglicheit als Option ins Auge gefasst, falls Hellweg abspringt? Oder was denkst du, Till?

  30. rik sagte:

    Ich oute mich dann auch mal als Anleihebesitzer von Praktiker. Hatte zuerst die Aktie und nachdem ich dort nach der Insolvenz Verluste hatte, da bin ich dann in die Anleihe gegangen, in der Hoffnung meine Aktienverluste auszugleichen, oder sogar doch noch mit Gewinn rauszugehen. Bin bei ca. 10% angefangen und liege mittlerweile bei ca. 5%. Wenn ich die Aktienverluste mit reinrechne, dann bei ca. 7%. Ich hatte ebenfalls eine Nachricht auf der Seite des Anleihevertreters hinterlassen und ebenfalls keine Antwort bekommen. Nach wie vor kann ich nicht verstehen, warum Max Bahr und die Auslandsgesellschaften den Anleihegläubigern nicht mehr als Vermögensgegenstand zur Verfügung stehen. Die werden doch veräußerst und/oder abgewickelt und die Erlöse kommen dann in die Insolvenzmasse, oder liege ich da falsch? Außerdem kommen doch ebenfalls die ganzen Erlöse aus dem Abverkauf der Ware in die Masse!? Nach Abzug der besicherten Gläubiger (also die Banken), den Gehältern, der Miete und den Kosten der Insolvenz muß doch was nachbleiben was dann in die Insolvenzmasse fließt und dann unter den Gläubigern aufgeteilt wird? (also den Anleihegläubigern, den Lieferanten usw.) Man findet auch nirgens eine Erklärung wodurch jetzt die Masseunzulänglichkeit begründet wird, oder ob das erstmal vorsichtshalber gemacht wird, bzw. unter der Betrachung was am 01.10. bei Eröffnung für Mittel zur Verfügung standen und nichts weiter dazu kommen würde. Man weiß doch jetzt noch garnicht wieviel am Ende herauskommt, wieviel z.b. der Verkauf der Auslandsgesellschaften eingebracht hat und der Verkaufserlös von Max Bahr. Natürlich finde ich auch die Idee am besten, das das Management zusammen mit Fonds Max Bahr übernimmt und ebenfalls die Anleihegläubiger mit beteiligt werden! Aber ich denke das ist gelaufen nachdem Hellweg/Möhrle kurz vor dem Abschluß stehen bzw. nur noch die Zustimmung der Vermieter brauchen. Ich finde es sehr ärgerlich, das dadurch jetzt die übrigen Max Bahr Märkte ganz umsonst umgeflaggt wurden. Eine Lösung für alle Max Bahr Märkte + zusätzlich die besten Praktiker Märkte wäre mir natürlich viel lieber gewesen! Wie schätzt ihr denn aktuell die Lage ein? Also nach der Meldung der Masseunzulänglichkeit und nachdem der Preis von Max Bahr so ungefähr feststeht.

  31. Schlaubi sagte:

    Hallo Rik, zum einen musst du deine Anleiheforderung beim Insolvenzverwalter der Praktiker AG anmelden, dann bekommst du Zugang zu Informationen, warum Masseunzulänglichkeit beantragt wurde. Der Anleihevertreter der Praktiker AG hat sein Mandat vorläufig niedergelegt, also ist für alle Belange was die Anleihe angeht einzig und allein der Insolvenzverwalter der Praktiker AG zuständig. Im übrigen vertritt ein Insolvenzverwalter allgemein die Interessen der Gläubiger, auch die der Anleihe-Gläubiger, also ist der Anleihevertreter entbehrlich. Die Lage ist momentan echt prikär und unübersichtlich, und diese Tatsache spiegelt den momentanen Kurs der Anleihe wieder, da weder Verkaufspreise genannt werden, zb der Anteile an Praktiker Luxemburg noch der 73 Max Bahr Märkte…vlt wird der Kurs nochmals steigen, wenn Zahlen bzw Preise vorliegen? Aber wissen tue ich das auch nicht…die Praktiker Anleihe war und ist hochspekulativ. Ich war am Anfang auch der Meinung gewesen, dass alle erzielten Erlöse aus Verkäufen von Beteiligungen und dem Verkauf von MB in einen Topf wandern, aber dem ist nicht so! Hier wird jede Gesellschaft (zb Praktiker Deutschland GMBH, Praktiker GMBH, etc.)für sich abgewickelt…also erst, wenn hier die erzielten Erlöse, oder Verkauf die Verbindlichkeiten übersteigen, wandert dieser Rest in den Topf der AG…da aber diese Informationen(Verkauspreise) nicht zur Verfügung stehen, und keiner die genauen Verbindlichkeiten der einzelnen Gesellschaften kennt außer der Insoverwalter, geht das Zittern unter den Anleihegläubigern weiter, ob sie überhaupt eine Quote bekommen und wie hoch diese sein wird. Aber ich frage mich im Moment, welche rechtlichen Schritte ein Inhaber der Anleihe einleiten kann, da sein Geld ja in die Umstruktierung der einzelnen Gesellschaften geflossen ist, sprich in die Umflaggung von Praktiker Märkte in MB Märkte…würd mich schon interessiern ob sich ein Anleihebesitzer dies traut und Klage einreicht und wie ein Gericht darüber urteilt. Vom Gefühl würd ich sage, dass er damit Teilhaber an Praktier Baumärkten und Max Bahr Baumärkten geworden ist….aber ob das ein Gericht ebenso sieht, dass weiss ich nicht. Aber interessieren würd es mich schon!

  32. Till Schwalm sagte:

    Jetzt ist mir der Schlaubi doch zuvorgekommen, ich lass jetzt trotzdem stehen, was ich geschrieben hatte: Ich sehe die Praktiker Anleihe inzwischen sehr negativ. Habe aber meine Forderungen beim Insolvenzverwalter angemeldet. Der Grund für meine negative Einstellung ist die Problematik der Konzernstruktur. Die Praktiker AG hält als Aktiva praktisch nur Unternehmensbeteiligungen (u.a. Praktiker GmbH und Max Bahr). Auf der Passiva-Seite stehen neben dem Eigenkapital und der Anleihe nur noch Verbindlichkeiten gegenüber den Tochtergesellschaften. D.h. alle anderen Verbindlichkeiten sind in den Töchtergesellschaften. Der Abverkauf der Waren findet natürlich auf Ebene der Töchter statt. Das Geld wird genutzt um die Verbindlichkeiten der Töchter zu bedienen und wenn diese bedient sind fliesst das Geld in die AG und dient dann zur Deckung der Anleihe. Dass das Geld ausreicht um alle Verbindlichkeiten zu decken, davon gehe ich nicht aus. Deshalb wird nicht/wenig für die Anleihebesitzer übrigbleiben. Von meinem heutigen Standpunkt aus würde ich das Geld abschreiben.

  33. Schlaubi sagte:

    ich möchte noch erwähnen, dass wenn ein Anleihebesitzer Klage einreichen würde, mit der Begründung mit seiner Anleihe Teilhaber an den Tochtergesellschaften geworden zu sein(im übrigen war ich immer der Meinung als Anleihegläubiger Der Praktiker AG auch Gläubiger der Tochtergesellschaften zu sein), dann würde die Anleihe auf die Tochtergeselschaften verteilt, woraus sich ableiten lassen würde, dass es eine Quote geben würde mit hoher Wahrscheinlichkeit…vlt sehen dass die Insoverwalter genauso und versuchen dafür intern eine Lösung zu finden? Aber wissen tue ich das nicht…es wäre eine Möglicheit

  34. rik sagte:

    Nachdem ich die Meldung des Anleihevertreters gelesen hatte, sowie den Kurs der Anleihe verfolgt habe, hatte ich sowas befürchtet, das erstmal jede Gesellschaft für sich abgewickelt wird und der Rest (wenn denn was bleibt) in die AG fließt. Wobei ich das für ziemlich ungerecht halte und es nicht wahrhaben wollte das es tatsächlich so laufen könnte!! Gerade für die, die die Anleihe weit vor der Insolvenz gekauft haben oder womöglich am Anfang gezeichnet haben. Was ist das bloß für eine Rechtssprechung und für eine Ungleichbehandlung der Gläubiger….. Da dürfte ja keiner mehr so eine Anleihe zeichnen! Wer nach der Insolvenz kauft (so wie ich) weiß ja im Grunde wie hoch das Risiko sein kann. Natürlich bin ich davon nicht ausgegangen! Ich werde auch die Forderung anmelden, aber der Termin wurde ja nochmal verschoben und wir haben jetzt bis Anfang Januar Zeit. Was ich mir aber jetzt so überlegt habe, der Insolvenzverwalter der AG, also der Herr Gröner, der dürfte dann doch auch erst Masse zur Verteilung und auch für seine Tätigkeit bekommen wenn aus den Gesellschaften was zurückfließt. Also es müßte dann doch in seinem Sinne sein, das möglichst viel für die AG übrigbleibt! Vielleicht gibt es da ja Möglichkeiten von denen wir auch profitieren. Ich hoffe es wurde am 01.10. erstmal nur die IST-Situation gesehen und zu dem Zeitpunkt angenommen, daß aus den Töchtern Praktiker und Max Bahr nichts an die AG fließen wird und aus den Auslandsgesellschaften kein Erlös erziehlt werden kann. Was den Verkauf der Auslandsgesellschaften betrifft, so müßte der Erlös doch in der AG bleiben, da ja ein Teil eigentlich fest eingeplant war um die Insolvenz zu vermeiden. Dieses Geld wäre ja sonst von der AG in die Töchter geflossen, aber jetzt müßte eigentlich der AG alles zustehen!? Hoffe ich….. Also wenn einer klagt, dann müßte das meiner Meinung nach einer machen der vor der Insolvenz gekauft hat. Ansonsten würde wohl jeder Anwalt/Richter sagen, das man sich doch dem Risiko nach der Insolvenz bewußt hätte sein müssen bzw. das das reine Spekulation war. Wobei ja die Leute, die nach der Insolvenz gekauft haben nur dem anderen (also dem Verkäufer der Anleihe) das Recht und das Risiko abgekauft haben. Also demnach müßte es rein rechtlich egal sein wann und zu welchem Kurs die Anleihe gekauft wurde. Ich selbst würde diesen Weg einer Klage nicht gehen, das Risiko wäre mir zu hoch. Habt ihr denn jetzt trotzdem nochmal nachgekauft, um den EK zu verbilligen und um zumindest in den einstelligen %Bereich zu kommen? Für ca. 1,2 % aktuell ist es ja schon verlockend……

  35. rik sagte:

    Das würde mich auch interessieren ob noch Hedgefonds investiert sind oder ob die sogar heimlich nachgekauft haben? Aber ich denke dann wäre der Kurs nicht so tief gefallen. Ich vermute die sind zumindest zum Teil wieder raus. Trotzdem hab ich die Hoffnung das da irgendwie noch was kommt. Es kam ja auch noch keine Meldung, das die Vermieter nun dem Verkauf von Max Bahr zugestimmt haben bzw. sich geeinigt haben, vielleicht einigen die sich aber mit dem Management und den Hedgefonds? Oder ein Hedgefonds kauft die Immobilien von der Bank, denn der Vermieter der meisten Max Bahr Immobilien ist ja ebenfalls insolvent. Dann lehnt er natürlich eine Übernahme durch Hellweg ab. Ist natürlich reine Spekulation. Ich google gefühlt 30x am Tag nach Max Bahr und Praktiker ob da schon ne Meldung kommt über die endgültige Übernahme von Max Bahr und dem Kaufpreis. Da das Geld der Anleihe in die Töchter geflossen ist, würde ich es auch so sehen das man dann auch Gläubiger der Töchter ist – zumindest für einen Teil! Aber es wird nix dazu geschrieben, nur Masseunzulänglichkeit angezeigt und mitgeteilt das die Anleihegläubiger leer ausgehen. Auch von der Presse wurde das einfach nur erwähnt und das wars. Nix erklärt wieso das so ist und/oder was es theoretisch für Möglichkeiten geben könnte. Sonst wird über jeden Sch…. wochenlang geschrieben, aber hier wird von niemendem auch nur mal ne Theorie aufgestellt.

    • Schlaubi sagte:

      Ja ungerecht ist das schon gegenüber denen, die die Anleihe vor der Insolvenz gezeichnet haben, aber die Anleihe war für Praktiker AG ein Vorteil, denn wenn sie 250 Mio Euro regulär über Banken finanziert hätte, dann hätte die AG wesentlich mehr Sicherheiten aufbieten müssen, und erheblich mehr Zinsen zahlen müssen(und bei den Sicherheiten hätte es sicher gehapert). Da das Geld aber in die Restrukturierung geflossen ist und in den Altschuldenabbau ist man eigentlich Teilhaber an den Tochtergesellschaften, meiner Meinung nach. Da eine Anleihe eine Inhaberschuldverschreibung ist, spielt es keine Rolle wann man diese erworben hat und zu welchem Preis….Banken verkaufen diese ja auch weiter an andere Banken. Nur ist der Kleinanleger meistens der Dumme, der leer rausgeht und die Banken immer eine Lösung finden wenigstens einen Teil ihrer Forderungen bzw alles zurückzubekommen. Nachkaufen würd ich keine mehr…das Risiko der Nulllinie ist mir zu hoch, das must du für dich selbst entscheiden, denn was nützt dir ständig den Einkaufspreis runterzuschrauben wenn am Ende ne Null steht? Die Sache hier ist hochspekulativ…für ganz abgebrühte Zocker mit starken Nerven denen bewusst sein muss eventuell ihr komplettes Investment zu verlieren! und die Sache kann sich über Jahre hinziehen. Was mich persönlich interessiert ist die Frage ob eigentlich noch Hedgefonds bei der Praktiker Anleihe investiert sind? weil die Burschen setzen ihr Investment nicht in den Sand, die wissen ganz genau was sie tun…das sind clevere Leute. Die verlieren für gewöhnlich nicht…also sind die noch dabei oder schon draussen? Schade dass die Insoverwalter sich nicht dazu geäußert haben zu dem 2. Angebot, dass vom Vorstand selbst gekommen sein soll, bis zu 175 profitable MB+Praktiker Märkte weiterführen zu wollen..keine Pressemitteilung, kein Kommentar, niemand zu erreichen..nada…nije Die Auslandsgesellschaften werden auch jede für sich abgewickelt oder verkauft….wenn da Perlen drunter sein sollen, die hohe Verkaufserlöse erzielen würden, dann kann man eventuell noch hoffen, dass was in die AG zurückfliesst.

  36. Schlaubi sagte:

    Nun ja der Insoverwalter bestimmt über das Schicksal von MB, nicht der Vermieter….Moor Park (bzw. RBS) als einzelner Gläubiger kann nur zustimmen oder ablehnen…das gleiche gilt für Hellweg. Wenn die beiden sich nicht einig werden droht die Abwicklung. Ob es das Angebot des Vorstandes gegeben hat, bleibt die Frage. Ich hätte es mir gewünscht, wenn es stimmte was die Nachrichtenagentur da verbreitet hatte, dass bei diesem Angebot Fonds mitgewirkt hätten, aber so wie die Dinge laufen, kann man das wohl abhaken. Wie gesagt nachkaufen würde ich nicht mehr….viel zu nahe ist man der Nulllinie! Will dir da nicht reinreden…das must du für dich entscheiden.

  37. Schlaubi sagte:

    Was mich eher überrascht hat, ist der Bieterausstieg der Globus Gruppe….der hatte ich es am ehesten zugetraut dass die den Laden mit ca. 130 Baumärkte sowie einzelne Auslandsgesellschaften kaufen, zb Ukraine, Polen und Griechenland. Weil Globus stark expandiert und das Filialnetz von Max Bahr am besten zu ihnen gepasst hätte…aber dann machen die ein Angebot unter dem Zerschlagungswert und naja dass dann die Insoverwalter und Gläubiger nicht mitmachen ist dann ja klar…aber es hat mich verwundert. Hat man bei Globus spekuliert, dass Hellweg das Angebot nicht stemmen kann? Lange sah es so aus…sowas naja Globus hätte mit den ca 130 erworbenen Märkten vermutlich unter den Top 3 der Baumarktführer mithalten können was Umsatz anginge. Und noch wichtiger: Würde man soviele Märkte selbst aufbauen käme das vermutlich teuerer als sie hier im Paket zu kaufen….tja obs wirklich die Mieten gewesen sind, die Globus bewegt hat, auszusteigen aus dem Bieterrennen…wir werden es nicht erfahren.

    • Schlaubi sagte:

      Das Risiko der Klage wäre mir auch zu groß, würde mich aber einer Sammelklage, also wenn sich mehre Anleihegläubiger zusammenschließen würden, vermutlich diesen ebenfalls anschließen. Und da wird es sicher einige geben..diese müssen sich eben nur finden wie zb in diesem Forum hier. Aber andererseits ist der Insoverwalter der Praktiker AG ein sehr erfahrener Mann, der sicherlich seine Gläubiger und das sind in der Mehrheit die Anleihegläubiger nicht leerausgehen lassen wird….er ist ein Routinier. Die Schulden der Praktiker Deutschland GMBH sind vermutlich zu hoch…hier wird vermutlich nixmehr an die AG zurückfließen, ich vermute mit Insolvenzkosten+Massekredite dürfte die Praktiker Deutschland GMBH 1 Milliarde Euro an Schulden angehäuft haben, die restlichen Schulden dürften bei den verblieben Gesellschaften liegen und das ist die spannende Frage:…wenn überhaupt noch was an die AG zurückfließen könnte, von welcher Gesellschaft? Vielleicht über die Praktiker 4. GMBH, und/oder die Praktiker Services GMBH und/oder die Praktiker Grundstückbeteiligungsgesellschaft, und/oder die Max Bahr Gesellschaften? Oder auch keine der Gesellschaften erzielt noch ausreichend Erlöse die die Verbindlichkeiten übersteigen, das wäre dann der Supergau für die Anleihegläubiger.

  38. Schlaubi sagte:

    Wenn die Hegdefonds noch dabei sind, dann müßten die bei den Insoverwalten die Türen einlaufen, weil bin mir sicher die würden nur zu gern Geldmittel bereitstellen und die Anleihe in Eigenkapital tauschen…laut Medien, gab es solche Gedanken schon am Anfang der Praktiker Insolvenz. Ob die noch bestehen, weiss ich nicht,wie gesagt gibt keine Äußerung vom Insoverwalter…nur macht dies jetzt wenig Sinn mehr, wo Hellweg nur noch mit dem Vermieter verhandelt? Es sieht aus, als wäre in dieser Sache was die Fonds angeht alles gelaufen….

  39. Schlaubi sagte:

    Die Anleihe rückt immer näher der Nullinie….im Schnitt gibt sie täglich ca10% nach….also sind wir in ca 2 Wochen bei Null Angekommen. Ich denke die Hedgefonds sind schon draussen…es hat den Anschein als wäre der Ofen aus bei der Praktiker Anleihe?! Wäre man Gläubiger der Tochtergesellschaften könnte man auf ne gute Quote hoffen…anscheinend sind die Anleihe-Gläubiger die Dummen während Banken hier mit nem blauen Auge davonkommen…?

  40. rik sagte:

    Hab mich heute auch schon geärgert, da hab ich wochenlang ne Kauforder zu 1,10 % drin und es geht im Tief nur bis 1,15. Dann hab ich das gestern auf 1,20 % geändert und heute fällt es fast auf 1%. Wie man es macht ist es falsch. Aber kann tatsächlich immer tiefer gehen. Hab ich bei Alpine auch gehabt. Da hab ich kurz nach Insolvenzeröffnung ebenfalls ein paar Anleihen gekauft zu 3% und die stehen jetzt unter 0,1%. Hab dort zumindest einen Durchschnitts-EK von knapp über 1% und jetzt auch bereits die Forderungen angemeldet. Dort ging es auch immer nur runter und es gab nie groß einen Zock nach oben! Trotzdem kann ich mir irgendwie nicht vorstellen das es am Schluß nichts gibt. Ich hoffe einfach das der Masseunzulänglichkeit den Stand vom 01.10. zugrunde gelegt wurde. Mich würde mal der Schuldenstand der einzelnen Gesellschaften interessieren, aber natürlich findet man dazu nichts. Außerdem würde mich interessieren – speziell im Fall Max Bahr – wieviel der Ware schon bezahlt war und in deren Besitz ist. Wenn ich jetzt mal von einem Verkaufspreis von Max Bahr von 140 Millionen Euro ausgehe, also nur für die 73 Märkte. Dann bleiben 59 Märkte nach die abgewickelt werden. Laut Informationen war doch Gordon Brothers bereit den gesamten Warenbestand von Max Bahr (der ja mit 250 Millionen angegeben wurde) mit einem Abschlag von 30% zu übernehmen. Das macht dann 175 Millionen. Für die 59 Märkte die abgewickelt werden macht das ca. 78 Millionen. Also müßte für Gesamt Max Bahr über 200 Millionen zu erziehlen sein. Die besicherten Darlehen waren aber nur 95-115 Millionen. Dann noch die Kosten für Personal und Mieten, sowie der Insolvenzabwicklung. Jetzt wäre halt interessant wieviel Gläubiger es bei Max Bahr noch gibt, denn sonst müßte der Rest ja in die AG fließen.

  41. Schlaubi sagte:

    Ja da stellst du dir die gleichen Fragen die ich mir auch schon gestellt habe…Habe darauf auch keine Antwort, außer: Iwo hab ich gelesen dass die VBs der Praktiker Deutschland GmbH sich auf ca 700 Mio Euro (Stand: 31.12.2012) belaufen…die der AG auf 300 Mio dann müßte sich der Rest auf die anderen Gesellschaften verteilen + Massekredite + Insolvenzgeld + Insolvenzkosten. Ich habe nur noch ein bischen Hoffnung dass bei der Praktiker Grundstücksbeteiligungsgesellschaft was hängen bleibt….die Praktiker AG ist zu gross…die Verkäufe + Abwicklungen werden vermutlich lange dauern, wahrscheinlich Jahre…am besten hakt man das ganze ab lässt seine Anleihen in der Schublade verschwinden und wartet ab und lässt sich überraschen…Deckel drauf und weg damit! 🙂

  42. rik sagte:

    Ja stimmt, daran hab ich garnicht mehr gedacht. Hatte irgendwo mal gelesen das denen noch einige Baumarkt-Immobilien gehören. Zwar nicht so viele, aber immerhin. Meinst du die laufen über die Grundstücksbeteiligungsgesellschaft? Also von der Praktiker Deutschland GmbH wird dann schonmal nix zur AG zurückfließen! In den 300 Mio. der AG sind die 250 Mio. der Anleihe enthalten. Ja wird spannend!!! Alleine das ist es ja schon wert! Ich kann später sagen ich war dabei 🙂 Verkaufen werd ich jetzt zu diesen Kursen nicht mehr. Wenn es nochmal auf 5% oder mehr steigen sollte, dann überlege ich zu verkaufen. Bei 0,5 % überlege ich nochmal aufzustocken.

  43. Schlaubi sagte:

    Ja genau….hier ist die Konzernstruktur sehr kompliziert und sehr zum Nachteil der Anleihegläubiger, deswegen sage ich ja: es müßten sich viele Anleihegläubiger zu einer Sammelklage zusammenschließen. Im übrigen wurde auch gegen eine Anleihebedingung verstoßen, denn es war eine Anleihebedingung gewesen, dass Praktiker AG weder die Praktikergesellschaften noche seine Tochtergesellschaften, als Sicherheiten für neue Kredite verpfänden darf. Vlt ist das einigen Anleihegläubigern auch schon aufgefallen, dass hier womöglich ein Verstoß vorliegt? Es sieht düster aus was eine womögliche Quote angeht….nur die Gläubiger der Tochtergesellschaften können bzw dürfen sich womöglich über eine üppige Quote erfreuen….aber dies ist nur möglich auf dem Rücken der Anleihegläubiger und derern Totalverlustes!

  44. Schlaubi sagte:

    Ja das ist wieder die Frage, denn auch weiss nicht genau, was zur Praktiker International gehört und was zur Grundstücksgesellschaft. Wenn die Immobilien bzw Grundstücke der Grundstücksgesellschaft verpfändet sein sollten, dann ist auch hier ende Gelände! 🙁 Ich würd nixmehr nachkaufen….es sei denn du hast den Totalverlust einkalkuliert?

  45. Schlaubi sagte:

    Und exakt dieser Verstoß gegen die Anleihebedingung, geht auf Kosten der Anleihegläubiger, da die Banken Max Bahr als Sicherheit für ihre Kredite als Pfand bekommen haben, sonst wäre wömoglich hier noch was an die Anleihegläubiger zurückgeflossen…so kassieren die Banken ab, was eigentlich als Sicherheit für die Anleihegläubiger zur Verfügung stehen sollte…

  46. Schlaubi sagte:

    Vlt prüfen die Insoverwalter diesen Vorgang der besicherten Kredite nach 2011 sehr genau…so dass eventuell, was die besicherten Kredite nach 2011 angeht eine Einigung mit Banken erzielt wird, dass doch noch ein paar Groschen an die Anleihegläubiger fliesst…aber das werden vermutlich nur noch Krümel sein…? Es sei denn die Insoverwalter sind clever und holen mehr raus…?

  47. WAG sagte:

    Ich frage mich, ob ich die Anleihe noch handeln kann, wenn ich Sie als Forderung im Rahmen des Insolvenzverfahrens anmelde oder ob das Kapital dann bis zum Ausgang des Verfahrens geblockt ist? Kann hierzu jemand was sagen?

  48. Schlaubi sagte:

    Die Forderungsanmeldung aus der Praktiker-Anleihe wurde verlängert, wegen großen Andrang von 18.11.2013 auf 14.01.2014……aber würde nicht bis auf letzten Drücker warten, da du noch ein paar Formlure ausfüllen zurückschicken mußt! Anzumelden ist die Forderung bei dem zuständigen Insoverwalter der Praktiker AG Rechtsanwalt Gröner in Saarbrücken. Ich hoffe ich konnte dir mit der Auskunft helfen?

  49. rik sagte:

    Ich finde das klingt sehr gut! Auch weil die Zentrale in Kirkel bleiben soll und dann dadurch eventuell mehr Mitarbeiter übernommen werden – zusätzlich zu den ganzen Baumarkt-Mitarbeitern! Ich hoffe das es noch nicht zu spät ist, weil ja eigentlich mit Hellweg alles schon geklärt war! Sogar die aktuelle Werbung von Max Bahr bezieht sich nur noch auf die von Hellweg übernommenen bzw. geplant zu übernehmenden Baumärkte. Die übrigen werden ja teilweise bereits leerverkauft. Vielleicht haben die Vermieter bzw. die RBS deswegen gezögert, weil die noch mit Globus verhandelt haben. Vielleicht ist ja Globus im Gegenzug zu günstigeren Mieten, als sie Hellweg bezahlen wollte, dazu bereit auf eigene Kosten die ganzen Immobilien zu sanieren und längerfristige Mietverträge abzuschließen. War jetzt mal ein theoretischer Gedanke von mir. Wenn das alles so kommen sollte, dann hoffe ich das möglichst viel für alt Max Bahr gezahlt wird oder sogar fast alles darüber und die anderen Märkte bekommen die so dazu (sind ja im Prinzip dann auch leer). So würde dann eventuell doch was zu AG fließen und für die Anleihegläubiger könnte ne kleine Quote rauskommen. Es bleibt spannend!

    • Schlaubi sagte:

      Die Globus Gruppe hat sich zurückgemeldet! Die Globus Gruppe will stärker expandieren und findet nur schwer dafür geeignete Standorte lt einer Pressemitteilung…deswegen hat sie ihr Angebot für Max Bahr nachgebessert. Anscheinend haben die verantowrtlichen bei Globus gemerkt, dass es billiger ist 130-180 rentable Max Bahr/Praktiker Märkte fortzuführen als mühsam diese Anzahl von Baumärkten in eigener Regie aufzubauen, welches vermutlich Jahre/Jahrzehnte dauern würde und um ein vielfaches ich vermute ca. 3-4xmal soviel kosten würde in Eigenregie, als der Wert des Warenlagers von MB…und wenn man die Gläubiger für sich gewinnen möchte, dann sollte dieses nachgebesserte Angebot etwas höher liegen als der Wert des Warenlagers.

  50. rik sagte:

    Kann man die Anleihebedingungen noch irgendwo einsehen? Das wäre in der Tat dann ein Verstoß! Dann verpfänden bzw. haben die ja unser Geld verpfändet! Aber ich glaube für die Insolvenzverwalter würde sich das nicht lohnen dagegen zu klagen? Oder doch…? Also wenn man sich für eine bezahlbare Pauschale irgendwo anschließen kann, dann würde ich mich vielleicht auch dran beteiligen. Aber wenn die als Streitwert den Nominalwert der Anleihe zu Grunde legen bzw. für deren Abrechnung, dann würde ich das Risiko nicht eingehen. Selbst wenn wir dann irgendwie einen Teil zurückbekommen würden, dann hab ich nachher trotzdem für die Anleihen + die Kosten für die Klage mehr bezahlt als ich wiederbekomme.

  51. Schlaubi sagte:

    Kann dir nicht sagen, wieviel mehr die Globus Gruppe jetzt für 130 Max Bahr Märkte bietet, aber die Globus Gruppe wird vermutlich schon tief in die Taschen gegriffen haben?…denke, denen ist das ernst…und die wollen die 130 MB Märkte. Ich denke, dass ihr neues Angebot über dem von Hellweg liegt? …ich habs schon öfters erwähnt ,aber die 130 Max Bahr +Praktiker Märkte passen am besten zur Globus Gruppe…Da aber final mit Hellweg verhandelt wird und der Ausverkauf in den umgeflaggten Märkten bereits begonnen hat, weiss ich nicht, ob diese Verhandlungen abgebrochen werden können in dieser Phase? Da müssen wir abwarten wie sich die Insoverwalter zu dem neuen Angebot von Globus äußern….ob es noch in Betracht kommt? Und hoffentlich erfahren wir dann mal endlich was über das Angebot welches angeblich vom Vorstand von Praktiker abgegeben worden ist?

  52. Schlaubi sagte:

    Die Globus Gruppe hat beim Hauptvermieter(MoorPark/RBS) der Max Bahr Märkte ein Kaufangebot für die Max Bahr Immobilien unterbreitet laut einer Tageszeitung. Für mich klingt das Angebot annehmbahr denn Globus bietet für die Immobilien 420Mio Euro oder 37Mio Euro Jahresmiete für die Märkte..warum da noch die RBS blockt, keine Ahnung? Denke auf ein besseres Angebot dürfnte die RBS lange warten? Bin mir sicher da sind bereits die Sektkorken nach dem Angebot von Globus an die Decke geknallt bei der RBS? 🙂 Bin mal gespannt was am Montag beim Gläubigerausschuss entschieden wird…das neue Angebot von Globus klingt interessant…mehr Märkte bleiben bestehen, mehr Menschen behalten ihre Jobs….

  53. rik sagte:

    Ich denke auch das der RBS nichts besseres passieren kann, als möglichst schnell die gesamten Immobilien wieder los zu werden! Auf jeden Fall sollte man sich irgendwie einigen können. Was ich mir noch überlegt habe…..im Grunde ist das für Globus auch nicht schlecht wenn die umgeflaggten Max Bahr Märkte leerverkauft werden, denn viele sind im gleichen Ort wie die alt Max Bahr Märkte. Dann würde es sicher für Globus Sinn machen, das die die umgeflaggten Märkte später unter ihrem eigenen Namen laufen lassen. Was mich nur bischen stört, das ich gerade gelesen habe die wollen nur 60 Max Bahr Märkte übernehmen, statt wie Hellwig 73. Dann kann ich mir kaum vorstellen das am Ende von Globus mehr bezahlt wird, als wie von Hellweg geplant war.

  54. rik sagte:

    Jetzt wird überall berichtet das Max Bahr abgewickelt wird und die verbleibenden Filialen demnächst leerverkauft werden. Selbst der Insolvenzverwalter hat das bestätigt (laut Presse). Eigentlich müßte doch jetzt das Konzept des Vorstandes mit Beteiligung von Fonds und den Gläubigern/Anleihegläubigern näher geprüft werden! Das wäre doch für alle das Beste! Sowohl für die Mitarbeiter, wie für die Vermieter und den Gläubigern! Warscheinlich nur nicht für die Insolvenzverwalter…..!? Ich bekomme erhöhten Pulsschlag wenn ich dran denke das jetzt einfach stur abgewickelt wird! Das müßte vom Gericht geprüft werden und die Insolvenzverwalter verpflichtet werden dann danach zu handeln! (Wenn es denn für die Mitarbeiter und Gläubiger besser ist als die Abwicklung) Für die Mitarbeiter könnte es ja eventuell auch einen kleinen Zuschuß von der Agentur für Arbeit geben. Ich meine wenn man mal davon ausgeht, das ansonsten mindestens die Hälfte aller Mitarbeiter demnächst Leistungen beziehen würden, dann kommt es dem Staat sicher teurer als für ne kurze Zeit einen Teil der Gehälter zu zahlen! Ich verstehe sowieso nicht, das es da nicht schon längst eine Einigung gegeben hat! Wenn alle auf einen Großteil der Schulden verzichtet hätten und/oder dafür Anteile bekommen hätten und man in der Insolvenz zusätzlich die unprofitablen Standorte schließt, sowie Mietnachverhandlungen und entsprechende Kürzungen durchsetzt – ich bin mir sicher da hätte eine profitable Gruppe entstehen können! Aber an ein paar Banken die auf ihre Sicherheiten bestehen scheitert sowas, da werden eine fünfstellige Anzahl Mitarbeiter in eine ungewisse Zukunft entlassen und die restlichen Gläubiger KOMPLETT im Regen stehen gelassen! Ich könnte ko……..

  55. Schlaubi sagte:

    Im übrigen spielt es für die Gläubiger kaum eine Rolle ab der Laden komplett abgewickelt wird, oder zum Teil verkauft, weil in etwa der gleiche Betrag am Ende steht für die Gläubiger?…aber für die Mitarbeiter habe ich mir eine bessere Lösung erhofft. Ich denke die Gläubiger und Insoverwalter werden am Montag den Weg frei machen für eine Übernahme mit Globus-Gruppe…wenn nicht der Vermieter nachverhandeln möchte oder sich bereits mit Globus geeinigt hat? Am Montag werden wir es vlt erfahren?

  56. rik sagte:

    Im Grunde stimmt das schon das es für die Gläubiger egal ist ob abgewickelt wird oder nicht. Ich hatte nur die Hoffnung das ein Paar Millionen mehr fließen bei ner Übernahme und vielleicht doch noch ein kleiner Teil zur AG fließt! Wenn dem aber nicht so wäre, dann wärs tatsächlich für die Gläubiger völlig egal. Für die Mitarbeiter natürlich nicht! Hätte mir ne Lösung erhofft wo alles was von haben. Vielleicht hat sich Globus ja tatsächlich mit dem Vermieter bzw. der RBS schon abgesprochen. Vielleicht will Globus ja auch garnicht unbedingt Max Bahr bzw. es denen egal ob am Ende Max Bahr oder Globus draufsteht. Wenn die so jetzt wesentlich günstiger an die Immobilien kommen…. Oder die übernehmen am Ende die 60 Max Bahr Märkte von denen seit 3 Tagen die Rede ist. Jetzt fantasiere ich mal laut (Wunschdenken): Vielleicht kommt uns das am Ende ja sogar zu Gute wenn jetzt alles abgewickelt wird…… Es bleiben ja noch die Namen Praktiker und Max Bahr, die (erstmal) nicht weiter verwendet werden. Die könnte man ja fairer Weise dann den Anleihegläubigern hinterlassen – wenn sonst schon nichts bleibt! Wenn dann in ein paar Wochen/Monaten/Jahren doch einer mit einem oder beiden der bekannten Namen ein neues Unternehmen aufziehen will, dann werden oder müssen die Anleihegläubiger dafür zu einem kleinen Teil beteiligt werden und wenn es nur 10% sind. Oder es gibt doch noch eine Lösung des Vorstandes mit Beteiligung von Fonds……für einen Neustart können die Immobilien ja gerne leer sein….. Aber wie gesagt, das ist Wunschdenken von mir!

    • rik sagte:

      Ich hätte auch die Marke Praktiker erhalten, denn das Konzept fand ich gut! Also weniger Artikel dauerhaft günstig zu verkaufen! Das hat Aldi auch groß gemacht und die Eigentümer zu den reichsten Deutschen! Allerdings hätten die Märkte nach und nach gründlich renoviert werden müssen und auch das Logo und das gesamte Outfit hätte überarbeitet werden müßen bzw. am besten komplett geändert. Das einizige was geblieben wäre, wäre dann der Name (mit eventuell einem Zusatz dazu). Außerdem hätten einige wenige Artikel die viel gekauft werden extrem günstig verkauft werden müssen, so wie bei den Discountern Hygienepapiere, Butter, Milch usw. An den Artikeln wird ja so gut wie nichts verdient, aber man zeigt wie günstig man ist. Also man muß als Kunde das Gefühl bekommen so günstig eingekauft haben wie es nur geht! Die Grundidee des Sanierungskonzepts war also gut, bloß viel zu spät! Ohne Insolvenz unmöglich umzusetzen. ABER JETZT könnte man es doch noch machen! Für ne Grundrenovierung und neues Outfit/Logo ist selbst der Leerverkauf perfekt gewesen. Jetzt ne Beteilung der Vermieter, entweder übernehmen die einen Teil der Renovierung oder sie gewähren eine Zeit mietfrei. Ich denke die werden auf jeden Fall besser gestellt sein jetzt ne Zeit auf die Miete zu verzichten (1-3 Monate), als wenn der ganze Laden verschwindet! Sonst werden die Vermieter selbst renovieren müssen, um überhaupt neu vermieten zu können und/oder es werden sicher so einige Immobilien für einige Zeit leerstehen.

    • Schlaubi sagte:

      Warte einfach mal die Gläubigerversammlung am Montag ab….vlt geht der Laden doch noch an Globus? Aber habe wenig Hoffnung, weil der Vermieter sich als sehr zäher Verhandler rausstellt, das haben womöglich die Insoverwalter auch erkannt, dass es mit dem Vermieter wohl zu keiner Einigung kommt und die restlichen Märkte deswegen abgewickelt werden. Ich finde es auch schade, dass womöglich die Marke verschwindet. Den Quatsch dass wir zuviele Baumärkte haben in Deutschland glaub ich nicht…warum stürzt sich dann die Konkurrenz auf die leerverkauften Märkte? Praktiker hatte die gleichen Preise/Waren wie die Konkurrenz…und davon fahren auch einige Rabattaktionen..nur war der Praktiker Konzern der einzige gewesen der rote Zahlen geschrieben hatte…vlt hätte man da früher drauf reagieren müssen und der Ursachenforschung nachgehen müssen, warum das so ist, warum Praktiker als einziger Baumarkt in Deutschland keinen Gewinn gemacht hat? Aber für solche Analysen ist echt jetzt zu spät.

  57. Schlaubi sagte:

    Die übrigen Gläubiger wollen keine Fortführung der Praktiker AG aus dem einfachen Grund: da ihre Kredite/Verbindlichkeiten über die Tochtergesellschaften laufen und sie vermutlich mit einer hohen Quote rechnen dürfen. Die übrigen Gläubiger haben sofort gecheckt, dass sie besser dastehen (als die Anleihegläubiger) bei Verkauf oder Abwicklung (da sind die Anleihegläubiger im Weg) als bei Fortführung in abgespeckter Form…deswegen wird es nie eine Weiterführung der AG geben. Da die Anleihe 250Mio Euro schwer ist, dürften die übrigen Gläubiger gemerkt haben dass sie nur geringe Anteile an der (neuen) Unternehmung erhielten und damit schlechter dastehen würden als bisher. Leider ist die Anleihe ungünstig platztiert in der Holding. Sonst wäre es vermutlich anders gelaufen? Also Fazit: So wie es bisher läuft, läuft es gut für die übrigen Gläubiger, sie bekommen die Quote, und die Anleihegläubiger gehen vermutlich leer aus.

  58. Schlaubi sagte:

    Wenn es für die Anleihegläubiger hier wirklich gegen Null geht, dann haben sie nur noch die Möglichkeit die Banken zu ärgern und ihnen die Pfänder, die sie auf MB Praktiker erhalten haben nach Platzierung der Anleihe 2011 streitig zu machen. Da würde es mich interessiern, wie ein Gericht diesen Sachverhalt beurteilt? Und das werden vermutlich viele Anleihegläubiger tun…ich hoffe, dass sich viele Anleihegläubiger zusammenschliessen und diesen Weg gehen wollen? Wenn hier noch Fonds beteiligt sein sollten bei der Anleihe, dann bin ich mir sicher dass diese diesen Weg gehen werden?

  59. rik sagte:

    Ich hab ja gestern mal in die Anleihebedingungen auf der Praktiker Homepage geschaut, da steht unter anderem folgendes: [i]Status der Schuldverschreibungen: Die Schuldverschreibungen begründen nicht besicherte und nicht nachrangige Verbindlichkeiten der Emittentin, die untereinander und mit allen anderen nicht besicherten und nicht nachrangigen Verbindlichkeiten der Emittentin gleichrangig sind, soweit diesen Verbindlichkeiten nicht durch zwingende gesetzliche Bestimmungen ein Vorrang eingeräumt wird. [/i] [i]Negativverpflichtung: In § 2(2) der Anleihebedingungen stimmt die Emittentin zu, keine Sicherungsrechte zur Besicherung von Kapitalmarktverbindlichkeiten zu gewähren. [/i] Unter Risiken steht dann folgendes: [i]Risiken in Bezug auf die Emittentin Risiko einer Beteiligungs-Holding – die Emittentin als Holdingsgesellschaft hängt vom Mitteltransfer aus den Tochtergesellschaften ab [/i] hier steht dann das mit dem verpfänden drin, allerdings mit einem Zusatz…. [i](2) Die Emittentin verpflichtet sich, solange Schuldverschreibungen ausstehen, jedoch nur bis zu dem Zeitpunkt, an dem alle Beträge an Kapital und Zinsen an das Clearingsystem oder an dessen Order zur Gutschrift auf den Konten der jeweiligen Kontoinhaber des Clearingsystems zur Verfügung gestellt worden sind, (a) keine Grund- und Mobiliarpfandrechte, sonstige Pfandrechte oder sonstige dingliche Sicherungsrechte (jedes ein Sicherungsrecht) in Bezug auf ihr gesamtes Vermögen oder Teile davon zur Sicherung von anderen gegenwärtigen oder zukünftigen Kapitalmarktverbindlichkeiten (einschließlich hierfür abgegebener Garantien und Freistellungserklärungen) zu gewähren oder bestehen zu lassen; und (b) Ihre wesentlichen Tochtergesellschaften zu veranlassen (soweit rechtlich möglich und zulässig), ihr Vermögen weder ganz noch teilweise zur Besicherung einer gegenwärtigen oder zukünftigen eigenen oder fremden Kapitalmarktverbindlichkeit mit Sicherungsrechten zu belasten oder eine derartige Belastung bestehen zu lassen und keine Garantien der Freistellungserklärungen für fremde Kapitalmarktverbindlichkeiten zu gewähren, ohne zuvor oder gleichzeitig die Anleihegläubiger gleichrangig an einem solchen Sicherungsrecht zu beteiligen oder zu Gunsten der Anleihegläubiger ein Sicherungsrecht zu im wesentlichen gleichen Bedingungen zu bestellen.[/i] [i]Diese Verpflichtung findet keine Anwendung auf eine Sicherheit, die (i) nach dem anzuwendenden Recht zwingend notwendig, (ii) als Voraussetzung einer staatlichen Genehmigung erforderlich ist oder (iii) eine Kapitalmarktverbindlichkeit besichert, die eine Verpflichtung der Emittentin oder einer Tochtergesellschaft infolge einer zukünftigen Akquisition wird, sofern diese Kapitalmarktverbindlichkeit nicht im Hinblick auf diese zukünftige Akquisition begründet wurde. [/i] Das heißt doch jetzt das die Anleihegläubiger zu dem Zeitpunkt als Max Bahr verpfändet wurde, ebenfalls eine Sicherheit hätten bekommen müssen!?

  60. Schlaubi sagte:

    Hallo rik, ich verstehe dies so in §2 Absatz 2 der Anleihebedingung, dass die Anleihegläubiger an den Sicherungsrechten hätten beteiligt werden müssen(hier Pfänder auf Max Bahr und weitere Tochtergesellschaften nach Februar 2011). Mir ist nicht bekannt dass diese Sicherungsrechte an die Anleihegläubiger erfolgt ist…es hat den Anschein als wäre dies vergessen worden oder bewusst ausgelassen worden? Das ist eine ganz klare Verstoß der Anleihebedinung und ich denke, dass sehen Gerichte vermutlich ebenso. Wie gesagt es müßten sich mehrere Anleihegläubiger zusammenschließen und Klage einreichen.

  61. Schlaubi sagte:

    Ich würde was die Praktiker Anleihe angeht noch nicht den Kopf in den Sand stecken, nur leider müssen sich die Anleihegläubiger selbst organisieren, weil der dafür gewählte Anleihevertreter der Praktiker AG sein Mandat vorläufig niedergelegt hat, was sehr ärgerlich ist, denn genau für diese Situation er gebraucht würde. 🙁 Dafür wurde er gewählt….also meiner Meinung nach ist von dem also nix mehr zu erwarten….also müßen die Anleihegläubiger das Zepter selbst in die Hand nehmen, wollen sie hier nicht leer ausgehen!

  62. rik sagte:

    Was mich auch nochmal interessieren würde, ob ich grundsätzlich die gleichen Rechte habe wenn ich die Anleihen nach Insolvenzeröffnung gekauft habe oder ob ich die 2011 gezeichnet hätte. Ich sehe das ja so, das ich einem anderen im Grunde die Rechte abgekauft habe. Aber ob das die Gerichte auch so sehen würden? Ich habe dazu bisher nichts an Infos gefunden.

  63. Schlaubi sagte:

    warum sollten sich deine Rechte ändern nur wegen Kaufdatum? Die Anleihe ist ja immernoch handelbar….und du hast deine Forderung beim Insoverwalter angemeldet? Der hat dich doch auch nicht gefragt, wann du diese gekauft hast, oder?

  64. rik sagte:

    Bis jetzt hab ich die noch nicht angemeldet, da ich mir über die endgültige Menge noch nicht sicher bin. Vielleicht kaufe ich noch mal dazu wenn es nochmal runter geht oder ich verkaufe die Anleihen die ich als erstes zu höheren Preisen gekauft habe, um dann zumindest einige Verluste steuerlich gegenzurechnen. Ich hab letzte Woche über die Seite des Insolvenzverwalters diese PIN angefordert, aber KEINE Antwort bekommen! Vor einigen Wochen hab ich schonmal über die Homepage ne normale Nachricht an die Kanzlei verschickt und um Infos gebeten wie man als Anleihegläubiger verfahren soll. Da hab ich ebenfalls keine Antwort bekommen! Ich hoffe die bearbeiten dann überhaupt die Forderungen wenn ich jetzt denen alles hinschicke……

    • rik sagte:

      Das wäre in der Tat jetzt ein Zeitpunkt wo man einen gemeinsamen Vertreter gebrauchen könnte! Ich verstehe auch garnicht warum man so wenig über die Anleihe findet! Es muß doch noch mehr geben die nach Möglichkeiten suchen oder sich darüber austauschen. Außerdem wurde in jedem Pressetext Mitte Oktober nur bekanntgegeben das die Anleihegläubiger leer ausgehen. Nirgends wurde es näher erörtert was es eventuell noch für Möglichkeiten geben könnte, warum man leer ausgehen soll oder das überhaupt mal die Anleihebedingungen näher angeschaut werden. Es hätte sich doch wenigstens der gemeinsame Anleihevertreter mal etwas näher äußern können….

  65. Schlaubi sagte:

    die PIN bekommst du erst dann, wenn du deine Forderung beim Insoverwalter angemeldet hast….dann werden dir die Unterlagen zugesandt, die du ausgefüllt an den Insoverwalter zurückschicken musst.

  66. rik sagte:

    Ich kann die Forderungen aber nur mit PIN anmelden oder ich muß das über den Assistenten machen und den Punkt mit der PIN überspringen. Aus dem Assistenten geht aber nicht hervor, das ich dann Dokumente zugeschickt bekomme, viel mehr glaube ich das dieser die Dokumente ersetzt. Ich möchte aber noch eine Bestätigung meiner Depotbank mitschicken und diese möchte ich zusammen mit der Forderungsanmeldung schicken. Letzte Woche bin ich über die Seite http://www.saarinso-rae.de/insolvenzverwalter.html und dann auf links auf Verfahrensinformation gegangen, danach oben bei Name Praktiker eingegeben, dann Praktiker angeklickt, dann auf Verwalterinformationen und dann unten rechts auf Pin anfordern. Da hab ich dann Name, Summe usw. eingegeben, dann meldet er das er mich nicht findet, aber im nächsten Schritt kann ich dann ne Nachricht an die Kanzlei weiterschicken. Das ist jetzt ne Woche her und ich hab keine Antwort bekommen. Dann werd ich wohl über den Menüpunkt Berichte und Dokumente das Formular herunterladen und ausfüllen und dann hinschicken. Ich hoffe ich bekomme dann eine PIN.

  67. rik sagte:

    Na dann werd ich das vielleicht nochmal versuchen. Finde das nur bischen merkwürdig, das ich zweimal dem Insoverwalter bzw. der Kanzlei über die Homepage ne Nachricht geschickt habe und meine email Adresse angegeben habe! Beim zweiten Mal wars sogar mit Angabe des Ortes und der Nominalsumme. Nur die Straße konnte man dort nicht angeben. War über die Funktion PIN anfordern. Ich meine man könnte ja mal ne Mail schreiben wie ich das dann (anders) machen soll! Hatte 2 Wochen nach der ersten Nachricht auch dort angerufen und gefragt wie ich mich als Anleihegläubiger verhalten soll, dann wurde mir telefonisch der Weg auf der Homepage gezeigt wie ich zu Berichte und Dokumente unter Praktiker komme. Dort kann ich das Formular runterladen……das waren die Infos von der Kanzlei! Ich komme mir eigentlich bischen blöd vor jetzt noch ein drittes Mal zu schreiben, um nur zusätzlich meine Adresse zu hinterlassen. Ne Mail hätte man auch ohne Postadresse schreiben können. Bekommt man den noch was anderes zugeschickt außer der Unterlagen die ich auch selbst ausdrucken kann? Sonst werd ich das jetzt ausfüllen und zusammen mit der Bankbestätigung zurückschicken. Danach müßte ich dann ja hinterlegt sein um dann online die PIN anzufordern. Globus hat ja am Wochenende nochmal ihr Interesse bekundet! Wobei auch erwähnt wird- sogar von Herrn Bruch selbst – das Globus möglicherweise weniger geboten hat, aber mehr Arbeitsplätze retten würde. Der Insolvenzverwalter zeigt sich wohl auch offen, aber sieht Probleme mit der RBS…… sind wir mal gespannt!

    • Schlaubi sagte:

      Du bist mir einer…war schon soweit richtig, was du gemacht hast, aber: zuerst schreibst du dem Insoverwalter eine Mail, dass du (Anleihe)-Forderungen gegenüber der Praktiker AG hast und gibst deine Postadresse mit an. Und nach einigen Tagen bekommst du eine Bestätigungsmail dass du als Gläubiger erfasst bist und dir werden die unterlagen zugesandt, die du ausgefüllt zurückschickst.

  68. Schlaubi sagte:

    Es läuft so aber ab: du meldest per email deine Forderung an mit deiner Anschrift(Postadresse), und dann werden dir die Unterlagen zugesand… ja warten wir mal den Gläubigerausschuss am Montag ab, was da beschlossen wird, ob doch noch mit Globus verhandelt wird.

  69. Schlaubi sagte:

    Hallo rik, habe den Artikel gelesen, und gebe dem Geschäftsführer der Globus Gruppe recht, dass es schwer wird für die RBS die Immobilien von Max Bahr einzeln zu vemieten…ich denke dass da bei der Hälfte der Märkte schluss sein wird, vlt ist das der RBS auch bewusst und hofft auf einen Nachschlag von Globus? Ich kenne leider dass nachgebesserte Angebot für Max Bahr nicht, aber ich denke es dürfte im Bereich des Wertes des Warenlagers liegen….es wird auch erwähnt dass Globus alle Max Bahr Märkte übernehmen will + die umgeflaggten…das ist lobenswert…Ironie des Ganzen ist ja dass die RBS auch vor der Pleite stand und von Geldern der Steuerzahler gerettet wurde…und da wäre es nur lobenswert vlt auf die Globus Gruppe zuzugehen und somit den Weg frei machen für die Rettung eines Teils der Jobs? Ich denke man wird da sich da wohl in der Mitte des Angebotes einig werden? Aber alles Spekulation von mir…einfach abwarten.

  70. Schlaubi sagte:

    Es kann aber tatsächlich sein, dass die Forderungsanmeldung vom Insoverwalter abgeändert worden ist, insofern wie du schreibst, dass man die Formulare runterladen kann und dann ausgefüllt zurücksendet und erst dann registriert ist und eine PIN erhält?

  71. Schlaubi sagte:

    Der Globus Chef hat auch damit recht: dass eigentlich nur für die Globus-Gruppe diese Märkte der RBS interessant sind, weil die Baumärkte anderer Marken meist schon eine Filiale in der Nähe haben…vlt werden nicht mal die Hälfte davon vermietet werden können. Dieses Netz passt eben am besten zur Globus Gruppe bzw Hellweg weils keine bzw kaum Überschneidung gibt mit bestehenden Filialen.

  72. Schlaubi sagte:

    huch was les ich da? Die RBS hat Interessenten für die Hälfte der Immobilien? Ja Interessenten ist eine Sache ,aber ob diese bereit sind einen Mietvertrag mit der RBS abzuschließen wollen mit ihren Bedingungen ist eine andere Sache, die man bezweifeln könnte, angesichts ihrere Forderungen? Herje muss aufpassen was ich hier schreibe sonst lande ich noch auf einem Chefsessel von Globus?! Lol 🙂 Aber wo er recht hat, hat er recht der Globus Boss…eigentlich ist hier keine Zeit mehr für Ränkespiele….einigt man sich jetzt nicht zügig, wird man sich womöglich niemehr einig.

  73. rik sagte:

    Also wenn beim Kauf der Immobilien nur 30 Millionen dazwischen liegen, Globus bietet ja 420 Mio. und RBS will 450 Mio. haben, dann werden die sicher ne Einigung finden. Bei Einzelvermarktung und womöglich erneuter und dann einzelner Vermietung kommt RBS das mit Sicherheit teurer! Es steht ja auch noch einiges an Renovierung an! Das war ja zwischen Hellweg und RBS auch schon Thema. Also alles auf einen Schlag verkaufen wird für RBS die beste Lösung sein. Ich könnte mir vorstellen, das die sich vielleicht schon einig sind, also RBS und Globus! Daher wollte RBS vielleicht nicht (mehr) mit Hellweg den Vertrag machen!? Oder wenn doch (jetzt konnten die ja pokern mit Globus in der Hinterhand), dann halt mit einer komfortablen Sicherheit! Mit dieser Sicherheit, die Hellweg nicht geben konnte/wollte wäre RBS vielleicht noch etwas besser gefahren als mit einem Komplettverkauf oder zumindest gleichwertig. Die hätten dann ja zu den höheren Mieten eine Mietbürgschaft für mehrere Jahre bekommen, also eine Mietsicherheit zu den höheren Mieten. Selbst für den Fall Max Bahr wäre in einigen Monaten/Jahren doch wieder insolvent, dann hätte Hellweg trotzdem für die Laufzeit die Mieten bezahlen müssen und dadurch dann womöglich selbst Pleite.

  74. rik sagte:

    Die Anleihe hat heute knapp 50% verloren. Ich muß schon sagen, meine Laune wird immer besser!!!!!!!!!!!!! Ich bekomme Aggressionen wenn ich das hier noch mal lesen muß: [i]Die Gläubiger des Konzerns haben mindestens eine Anleihe über 250 Millionen Euro verloren. Für die Gläubiger der Holdinggesellschaft wird es zudem keine Zahlungen aus der Insolvenzmasse geben, weil daraus nur die Kosten des Insolvenzverfahrens gedeckt werden können. Die Märkte mit den Warenbeständen sind aber nicht bei der Holding, sondern bei mehreren operativen Gesellschaften angesiedelt.[/i] (Quelle http://www.wiwo.de/unternehmen/handel/nach-praktiker-pleite-globus-erneuert-angebot-fuer-max-bahr/9091706.html )

  75. rik sagte:

    Ich verstehe nicht wieso man das JETZT schon alles weiß!!! Weiterhin verstehe ich nicht das NICHTS passiert und selbst der Anleihevertreter einfach aufgibt. Das kann doch alles nicht angehen. Vor 2,5 Jahren wurden 250 Mio. eingesammelt und jetzt soll NULL davon übrigbleiben???? Ehrlich, es ist mir unbegreiflich wie so ein Konstrukt einer AG überhaupt zulässig ist, das die Anleihegläubiger NULL Absicherung haben und die restlichen Gläubiger ne schöne Quote bekommen. Ich kann da nur Kilometerlang den Kopf schütteln……

    • rik sagte:

      Was ich nochmal überlegt habe…..wir gehen jetzt mal davon aus Max Bahr wird noch verkauft – mit wievielen Filialen auch immer. Es verbleibt ja trotzdem noch der Name Praktiker! Ich finde nach wie vor die Idee gut aus Praktiker eine Discountmarke zu machen, so wie es geplant war. Ob denn hier noch was kommt? Also ob denn dieses Konzept nochmal von jemandem aufgegriffen wird? Vielleicht doch noch vom Vorstand mit Fonds zusammen? Ich denke man kann bei vielen Praktiker Filialen die Mieten erheblich reduzieren, außerdem könnte ich mir vorstellen, das viele Mitarbeiter froh wären, das es doch noch weiter geht bzw. es einen Neuanfang gibt und man an den Löhnen noch was machen kann, so wie damals bei Karstadt. Ein Versuch wäre es eigentlich wert. Mir ist das aber ne Nummer zu groß 😉

  76. Schlaubi sagte:

    Na das die Anleihe um 50% nachgibt, damit habe ich schon am Freitag gerechnet. Sie wird vermutlich weiter sinken. Wenn am We der Ausverkauf in den 73 MB Märkten startet wird sie wahrscheinlich nochmals 50% fallen? Nachkaufen würd ich allerdings nixmehr…weil Risiko ist zu groß. Was eine Quote angeht…so muss man abwarten, wass die Abwicklung von Praktiker/Max Bahr bringt…und ob wirklich gegen eine Anleihebedingung verstoßen wurde. Da hilft nur: einfach nicht jede Meldung lesen…und warten ob sich RBS und Globus einigen?

  77. Schlaubi sagte:

    Vlt läuft es genauso ab wie du vermutest, dass wenn es mehrere Interessenten gibt für eine Filiale, dass dann ein Bieterverfahren eingeleitet wird, bei dem das höchste Gebot gewinnt? Aber sicher bin ich mir nicht.

  78. rik sagte:

    Ich habe gerade mal überlegt….wenn jetzt einer die Anleihen aufkaufen würde, dann müßte der Kurs doch steigen, oder? Also mal angenommen einer will ca. 70% -90% der Anleihen kaufen oder hat diese gekauft. Kann dann der Kurs trotzdem da stehen wo er heute steht oder würde/müßte er dann anders aussehen? Ich weiß nicht mehr genau wo ich das gelesen hatte, aber auf einer anderen Seite wurde das mal so erklärt, wenn einer Praktiker übernehmen will, dann würde die Anleihe sofort fällig! d.h. der Käufer müßte erstmal 250 Mio. zahlen. Dann wundert mich das nicht, das keiner Praktiker übernehmen wollte! Nach dem Kurs der letzten Wochen, dann hätte man alle Anleihen für ca. 2,5 – 5 Mio. kaufen können! Dann fängt das ganze ja theoretisch an Sinn zu machen! Man könnte sich von den schlechten Filialen trennen bzw. garnicht erst übernehmen. Man muß zwar neue Ware kaufen, aber vielleicht könnte sich ein finanzstarker Investor mit den Lieferanten einigen, das nur die Hälfte vorfinanziert werden muß. Aufgrund von eventuellen Umgestaltungen und Renovierungen ist es auch nicht von Nachteil wenn die Märkte leerverkauft sind. Also diese Überlegung betrifft jetzt Praktiker, nicht Max Bahr!

  79. Schlaubi sagte:

    Der Preis der Anleihe (übrigens auch bei Aktien) ergibt sich aus Angebot und Nachfrage. Nicht aus der Menge die jmd hält, sondern an dem jeweils günstigsten Preis zu dem ein Käufer bereit ist diese Anleihe zu kaufen und dem besten Angebot zu dem ein Verkäufer bereit ist zu verkaufen. Bei schlechten Nachrichten sinkt der Preis und bei guten steigt er….manchmal lassen sich ach Kurssprünge nach oben wie auch nach unten verzeichnen, die sich nicht erklären lassen, dann muss ich auch passen. 🙂 Du eigentlich läuft es doch garnicht schlecht für die Gläubiger(allerdings für die Gläubiger der operativen Gesellschaften)…die Märkte werden leerverkauft, die Märkte selbst werden weiterverkauft…vlt gibt es für die Perle Max Bahr + umgeflaggten Märkte einen Investor/Käufer, und wenn nicht werden diese auch leerverkauft. Dann gibt es noch die Auslandsgesellschaften, zb Praktiker Polen, Ungarn, Ukraine, etc…..da gibt es auch Interessenten/Käufer…wenn nicht, dann werden diese vermutlich auch leerverkauft werden. Und wenn das alles abgeschlossen ist, dürften die Insoverwalter Kassensturz machen..und dann werden wir ja sehen ob noch ne Quote für die Holding rausspringt oder nicht? Ich weiss es leider auch nicht…momentan sieht es eher düster aus…also ich würd nicht mehr kaufen.

  80. Schlaubi sagte:

    Die Globus Gruppe und der Vermieter Moor Park (RBS) sind laut Medienberichten sich doch noch einig geworden über den Kauf von ca 60 Max Bahr Immobilien…alle Achtung, denn habe schon nicht mehr dran geglaubt,wenn ich ehrlich bin! Jetzt bin ich mal gespannt, wieviele Märkte die Globus Gruppe noch dazumietet? Ich denke, die werden ordentlich zugreifen, weil es mit diesen Märkten und den eigenen von Globus kaum Überschneidungen gibt. Ich vermute, dass Globus zu den ca 60 gekauften Immobilien zusätzlich nochmal 60 Max Bahr Märkte + umgeflaggte Praktiker Märkte inkl. Waren mieten wollen?…..denn mit den eigenen Globus und Hela Baumärkte würde dir Globus Gruppe dann bundesweit 200 Baumärkte besitzen und damit vermutlich und die Top 5 der Baumarktgiganten in Deutschland aufsteigen…mal schauen, ob ich diesmal ausnahmsweise recht habe….:-)

  81. Schlaubi sagte:

    Da ist der Verkauf von Max Bahr vermutlich zum 2.Mal an dem Vermieter Moorpark (RBS) gescheitert! Der Termin beim Notar stand angeblich schon….es hätten die Märkte für eine Übergangsfrist gemietet werden müssen angeblich, und an deren Höhe ist man gescheitert..unglaublich! 🙁 Und überall, so scheint es, in den Medien wird ein anderes Bild gezeichnet, dass die Globus Gruppe der Sündenbock ist ….bisher gabs von Globus noch kein Statement…aber jede Menge von der RBS…ein Schelm wer böses dabei denkt 🙂

  82. Schlaubi sagte:

    Es läuft einiges schief in Europa…Banken, wie zb die RBS rettet man mit Milliarden an Steuergeldern…und ein Betrieb der sein Geld ehrlich verdient wie zb Praktiker + Max Bahr lässt man pleite gehen mit 20.000 Mitarbeitern…eine einfache Bürgschaft in Höhe von ein paar Millionen Euro hätte der Praktiker AG nochmals Luft gebracht und vlt hätten diese die Kurve bekommen….ein Schelm wer böses dabei denkt 🙂 Ich glaub ich mach ne Bank auf…:-) Wieviel braucht man dafür an Knete? Die Schlaubi´s Bank…..mein Slogan würde lauten: wir bescheissen sie richtig…und zwar so, dass es Ihnen auffällt! löl 🙂

    • rik sagte:

      Was du alles weißt 😉 hab schon viel gegoogelt heute, aber das Globus nur vorübergehend mieten wollte und dann kaufen, davon hab ich nix gelesen. Das wäre in der Tat ein Skandal wenn eine Übergangsmiete zum scheitern geführt hat!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich hab auch um die Mittagszeit ungläubig die Nachrichten verfolgt und war enttäuscht und zugleich wütend. Ein paar Stunden vorher hatte ich mich aber auch bischen geärgert, das Globus jetzt so günstig an die Marke Max Bahr kommt! Sozusagen nur durch die Insolvenz von Praktiker bekommen die jetzt günstig das Filetstück! Also verbleiben sozusagen die Marken Max Bahr und Praktiker bei der Praktiker AG! Find ich auch nicht so schlecht wenn sich keiner fürn Schnäppchenpreis diese Marken einverleiben kann/konnte- in der Hoffnung es werden von den Mitbewerbern mindestens so viele Mitarbeiter übernommen wie von Globus geplant war. Hab schon überlegt einen Antrag für die Gläubigerversammlung einzureichen, das die Markenrechte von Max Bahr und Praktiker bei den Gläubigern der Praktiker AG verbleiben… oder wo würden die sonst bleiben? also mal angenommen bis zum Ende der Insolvenz will die keiner haben…..wem gehören die im Normalfall? Also die Mitbewerber müssen der RBS ja einiges geboten haben für die Immobilien……warscheinlich sind OBI, Hornbach oder Bauhaus dermaßen scharf auf einige Standorte……ich vermute ja, das die RBS für ca. 40-50 Standorte soviel von den anderen bekommt, wie Globus für 58 oder 60 bezahlen wollte!

      • rik sagte:

        Ich hab das jetzt so verstanden, das Globus nur 58 – 60 Max Bahr Märkte übernimmt und diese Immobilien auch gekauft hat! Es wäre natürlich schön wenn sie noch weitere mieten würden, so daß am Ende mehr Max Bahr Märkte übernommen werden, als wie von Hellweg geplant, aber ich sehe das noch nicht so. Ich befürchte am Ende werden das insgesamt inkl. einiger Praktiker Märkte und den Max Bahr Märtken die gekauft wurden vielleicht ca. 70 – 80. Kann mir nicht vorstellen, das die mehr Märkte übernehmen, als die jetzt schon unter Globus laufen haben. Schließlich gab es ja auch immer ein zögern des Insolvenzverwalters was Globus betrifft und irgendwo hatte ich auch gelesen, das der Insoverwalter Abstriche machen mußte sprich nicht soviel bekommen hat, als wie von Hellweg. Also ich glaube die Gläubiger hätten mit der Hellweg Lösung mehr davon gehabt. Aber morgen wissen wir mehr! Vielleicht hast du ja recht und die Presse meint mit den 58 – 60 Märkte nur die gekauften Immobilien. Ich würde es mir für alle Beteiligten wünschen, vor allem für die Mitarbeiter!

  83. Schlaubi sagte:

    Klar die RBS pokert, dass sie im Einzelverkauf mehr Geld bekommt als im Komplettpaket….aber, wenn nur einer in der Bieterrunde aussteigt, dann geht die Rechnung für die RBS nicht auf…und sie stehen schlechter da, als mit dem Globus Angebot. Ich drück der RBS fest die Daumen dass ihr Zock nicht aufgeht! Ich denke die RBS hat den Deal mit Globus absichtlich scheitern lassen…also immer höhere Forderungen stellen, die keiner erfüllen kann, sowie es schon bei Hellweg gelaufen ist mit der absurden Rießenbürgschaft von 700Mio Euro…mal ehrlich wer hat schon soviel Geld außer die Banken? 🙂 Wer soll das bezahlen? Ken wunder dass die Banken dauernd gerettet werden müssen…weil anscheinend 700 Millionen für die Peanuts sind…ich sags ja…es läuft einiges falsch! Ob Globus wirklich sehr günstig an Max Bahr gekommen wäre, weiss ich nicht, denn ich kenne leider den finalen Preis nicht, den Globus geboten hatte…ich vermute nur dass der Wert des Warenlagers der Kaufpreis ist?…aber ist wie gesagt nur ne Vermutung. Aber das ist anscheinend jetzt Geschichte…Morgen startet der Ausverkauf in den letzten Märkten und dann wars das….es sei denn es passiert ein Wunder? Du, mit den Markenrechten ken ich mich erhlich nicht aus…da kann ich nix dazu sagen…

    • rik sagte:

      Wenn an der Sache mit der Übernahme durch Fonds mit Beteiligung des Vorstands noch was dran ist, wäre doch jetzt die Gelegenheit! Ich verstehe garnicht wieso das nicht nochmal überdacht wurde, ebenso die Idee der Hedgefonds durch Schuldentausch der Anleihe in Eigenkapital und von mir aus auch Beteiligung der anderen Gläubiger von Max Bahr! Aber warscheinlich würde das ebenfalls an der RBS scheitern…..von daher…..

  84. Schlaubi sagte:

    Siehste mal, dass die Presse nicht ganz neutral ist…..die sind voll auf den Zug aufgesprungen von der RB,S dass die Globusgruppe der Sündenbock ist…ich fand das gleich so merkwürdig…weil Globus die Läden kaufen wollte und nicht mieten…das ergab keinen Sinn. Wahrscheinlich haben die einfach besser recherchiert bei n24. Aber für mich ist dieser Bericht der Glaubwürdigste.

  85. rik sagte:

    Ja jetzt ist es raus. Bauhaus übernimmt 21 Standorte sicher und bei 3 wird noch verhandelt, also warscheinlich werden es dann 24. Dann vielleicht jetzt Obi, Hornbach und eventuell Hagebau nochmal zusammen ca. 24 und wir hätten fast 50. Also es wird ja geschrieben die Verträge sind bereits notariell beurkundet! Kann mir keiner sagen das es nicht schon abgesprochen war bzw. so am liebsten von der RBS gewollt war! Ich kann mir aber immer noch nicht vorstellen, das wir am Ende wirklich NULL bekommen. Der Insoverwalter der AG will doch sicher auch möglichst viel in der Masse haben, damit er viel bekommt. Also müßte er alles versuchen die Summe für die AG möglichst hoch zu bekommen. Ansonsten verdienen sich Seagon und Schröder ne goldene Nase und Gröner guckt in die Röhre….

    • Schlaubi sagte:

      Genau du hast es erkannt…das würde vermutlich ebenfalls daran scheitern…außerdem haben die längst neue Jobs gefunden aus dem Vorstand, deswegen wird aus der Sache nix…sieht aus als wären die Anleihefreunde hier die einzigen die die A…karte gezogen haben 🙁 Bin enttäuscht…die Sache hier scheint gelaufen. Ab Morgen wird die Anleihe wieder im freien Fall sein, wenn die Meldung vom Abverkauf bekannt gegeben wird.

  86. rik sagte:

    Die Anleihe hält sich erstaunlich stabil heute…..knapp bei 1% Was ich gerade mal überlegt habe…..vielleicht macht am Ende ja doch einer mit Max Bahr weiter oder eröffnet neu! Gibt ja durchaus ein paar Möglichkeiten mit einigen Standorten weiterzumachen bzw. auf ein neues Outfit (Max Bahr neu?) umzuflaggen. Vielleicht einige gute Praktiker Standorte und einige Max Bahr die nicht an andere vergeben worden sind und dafür am Ende günstig(er) zu haben sind…..

  87. Schlaubi sagte:

    Na eigentlich ist die Kiste jetzt gelaufen…nun gilt es für die Anleihegläubiger abzuwarten, bis Praktiker + Max Bahr abgewickelt wurden..und die Auslandsgesellschaften verkauft oder ebenfalls abgewickelt wurden…mal sehen, was beim Kassensturz da noch für die AG bzw Anleihegläubiger übrigbleibt. Ich hoffe der Insoverwalter der Praktiker AG holt das beste für die Anleihegläubiger raus und lehrt die Konsortialbanken mit ihren Pfändern auf Max Bahr das fürchten? 🙂 Wenn wirklich gegen eine Anleihebedingung verstoßen wurde…wird es nochmal spannend.

  88. Schlaubi sagte:

    Gibt es hier eigentlich jmd der plant am 9.12.13 auf die Gläubigerversammlung der Praktiker AG in Saarbrücken/Sulzbach zu gehen? Immerhin bestünde die Möglichkeit den Insoverwalter Gröner firekt zu fragen, ob an den Gerüchten des Anleiheverstoßes was dran ist oder nicht?

  89. rik sagte:

    Mit fehlt leider erstens die Zeit und zweitens ist die Entfernung zu weit, denn ich wohne fast auf der anderen Seite…. Aber ich habe die Hoffnung, das einige Anleihebesitzer (die auch mit höheren Summen beteiligt sind) dabei sind, die dort schon alles erdenklich mögliche versuchen werden umzusetzen. Wenn ich denn irgendwann mal die PIN bekomme, dann kann ich mich ja auch über die Ergebnisse der Versammlung erkundigen.

    • Schlaubi sagte:

      Du das kann sein, dass da einige Mitarbeiter sich zusammenschließen und ein paar Märkte unter Eigenregie weiterführen, ähnlich wie bei Schlecker…da haben ja auch einige MitarbeiterInnen eine Chance gesehen den Laden zu übernehmen und weiterzuführen, aber ob die dann den Laden unter Praktiker oder Max Bahr weiterführen wollen, weiss ich nicht?…ich weiss auch nicht ob die Anleihegläubiger davon viel hätten, aber möglich ist das schon….aber eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit. Wer unter den Anleihegläubiger noch Hoffnung hat auf eine Quote und Licht am Ende des Tunnels sieht….dann könnten dies vermutlich die Lichter eines entgegenkommenden Zuges sein! 🙂 löl

  90. rik sagte:

    Ich hab nochmal ne email hingeschickt, so wie es in einem Schreiben an die Anleihegläubiger beschrieben wurde. Hab diesmal auch Antwort bekommen, das ich als Gläubiger registriert bin und in den nächsten 10 – 15 Tagen nochmal Post bekomme mit den Unterlagen. Von einer PIN wurde noch nichts erwähnt. Entweder bekomme ich die dann mit der Post oder nachdem ich die Forderungen angemeldet habe. Aber ich denke die PIN brauche ich erst nach der ersten Gläubigerversammlung, vorher wird wohl nicht viel drinstehen!?

    • rik sagte:

      Was ich mir immer noch vorstellen könnte, das wäre eine Auferstehung von Praktiker und/oder Max Bahr! Aber nicht in der Größe wie bisher. In Deutschland haben/hatten wir einfach ein Überangebot. Im europäischen Ausland, da gibt es in denen Ländern, in denen Praktiker vertreten ist, doch weitaus weniger Märkte als es in Deutschland der Fall war und es hat auch funktioniert. Wenn jetzt einer in einem oder mehreren Ländern die Praktiker Märkte kauft/übernimmt, dann könnte der eventuell ja gleich die Markenrechte für Deutschland mit kaufen oder später mal dazukaufen. Dann in ein paar Jahren in den Großstädten jeweils einen großen Praktiker Markt in neuem Outfit und Discountausrichtung eröffnen. Ich könnte mir vorstellen das es funktioniert! Ebenfalls könnte ich mir eine Wiederbelebung der Marke Max Bahr vorstellen……. Man muß doch nicht 300 Märkte unter einer Marke betreiben…… lieber kleiner und dafür richtig und gut geführt! Aber erstmal muß Gras über die Sache wachsen….

  91. rik sagte:

    Ja hab ich gestern bekommen! Sogar mit PIN auf dem Anschreiben 🙂 Aber im Internet steht bis jetzt auch noch nicht mehr…… Jetzt muß ich nur noch die Forderungsanmeldung hinschicken. Ich denke ich werde auch nix mehr dazu kaufen. Ich denke ich werde aber ein Schreiben mitschicken, wo ich gerne beantwortet hätte, was denn mit den Namensrechten von Max Bahr und Praktiker passiert wenn die Insolvenz abgeschlossen ist! Also wenn tatsächlich irgendwann mal einer damit was vor hat (und wenn es nur ein Onlineshop ist – man weiß ja nie was mal kommt oder wo die Entwicklung hingeht), dann kann der ja nicht einfach einen der Namen verwenden. Irgendeinem müssen die doch dann gehören!? Ich bin ja der Meinung sie gehören den Gläubigern der PRAKTIKER AG – unabhängig davon das ich auch Gläubiger bin. Aber wie würde sowas laufen wenn die Insolvenz abgeschlossen ist? Oder bleibt der Insoverwalter auch danach für sowas Ansprechpartner?

  92. rik sagte:

    Ich habe gerade auf der Praktiker Homepage ein heute veröffentlichtes Schreiben gelesen. Dort wird mitgeteilt, das Forderungen die nach dem 04.12. eingehen rechtlich nicht mehr zulässig sind. Das hat mich schon im ersten Moment ziemlich erschrocken, denn man hat doch offiziel bis zum 15.01.2014 Zeit bekommen! ABER der Anleihevertreter hat ja die Gesamtsumme alle Anleihen angemeldet, d.h. meine Anleihen auch! Heißt das jetzt das alle automatisch was bekommen wenn es zu einer Quotenauszahlung kommt? Quasi über die Depotbank?

  93. Schlaubi sagte:

    Frag am besten beim Insoverwalter morgen nach, ob deine Anmeldung noch zählt, da du dich vor dem 4.12. registriert hast und schick sie gleich per Einschreiben unterschrieben zurück. Oder frag nach, ob du die Anmeldung auch per Fax senden kannst, weil das ginge noch schneller. Hab das auch gelesen, und bin überrascht, dass sich der Anleihevertreter wieder zurückgemeldet hat….weil, ich hab damit ehrlichgesagt nicht mehr gerechnet. Eine offizielle Bestätigung gibts auf seiner Homepage jedenfalls heute noch nicht.

  94. rik sagte:

    Hast du schon was gehört von der Gläubigerversammlung? Oder warst du sogar da? Heute steht auf der Homepage des Insoverwalter, das der Hinweis vom 05.12. als gegenstandslos zu betrachten ist. Auf die Gründe möchte der Insoverwalter bewußt nicht eingehen. Es bleibt dabei, das jeder die Forderungen selbst anmelden kann…… Was ich von dem hin und her halten soll weiß ich auch nicht……

  95. Schlaubi sagte:

    Nein, habe nix gehört…war auch nicht dort. Es soll aber ein Vertreter des Anleihevertreters auf der Gläubigerversammlung gewesen, was darauf schließen lässt, dass der Anleihevertreter seine Tätigkeit wieder aufgenommen hat. Ich denke, er wird diesbezüglich demnächst eine Meldung auf seiner Homepage veröffentlichen. Du, solange es vom Anleihevertreter keine offizielle Bestätigung gibt, dass er sein Mandat wieder aufegenommen hat, bleibt der Insoverwalter der AG weiterhin der Ansprechpartner für die Anleihegläubiger.

  96. rik sagte:

    Ich denke ich werde dann die nächsten Tage einfach meine jetzt gehaltenen Stücke anmelden bevor sich wieder was ändert! Sollte ich tatsächlich noch einen Teil vorher verkaufen oder womöglich günstig welche dazukaufen, dann kann ich das ja nachträglich noch ändern, aber ich denke eher es bleibt einfach so – fertig! Ist auch wieder mit Kosten verbunden wenn ich hin- und herverkaufe.

  97. Schlaubi sagte:

    ja genau tue dies….:-) Aber ich werte es mal als gutes Zeichen, wenn der Anleihevertreter wirklich wieder seine Tätigkeit aufgenommen hat. Aber nachkaufen würde ich nichts mehr…aber will dir da nicht reinreden…das must du selbst wissen.

  98. Schlaubi sagte:

    Ja den Bericht hab ich gelesen und hab auch die Zahlen aus dem Abverkauf von Praktiker Deutschland GmbH vermisst, aber das hat sich vermutlich gerade überschnitten…bis endgültige Zahlen vorliegen muss man noch die Liquidation von Max Bahr abwarten…aber optmistischer macht mich das ganze nicht, weil ich die Geschäftsberichte und damit die Schulden der Praktiker Deutschland GmbH und Max Bahr GmbH nicht kenne. Und das ist entscheidend, ob aus den Erlösen vom Verkauf die Verbindlichkeiten abdecken. Außerdem stehen die Auslandsgesellschaften ebenfalls zum Verkauf…also das kann sich noch bis zur WM hinziehen bis definitve Zahlen vorliegen.

  99. Schlaubi sagte:

    Für mich wirkte der Bericht genauso, da müsste man direkt beim Insoverwalter nachfragen um sich das bestätigen zu lassen. Was die Liquidation angeht muss man einfach abwarten…weil diese noch nicht abgeschlossen ist. Desweiteren ist nicht sicher, ob die Auslandsgesellschaften verkauft, oder ebenfalls leerverkauft werden. Außerdem laufen noch juristische Verfahren, die sich vermutlich hinziehen werden. Sollten diese Verfahren zugunsten der Gläubiger ausgehen, dürfen diese wiederrum auf eine Quote hoffen?

  100. Schlaubi sagte:

    Angeblich laufen die Geschäfte (laut einem Medienbericht) bei einigen Auslandsgesellschaften der Praktiker AG (Praktiker Griechenland, Praktiker Polen, etc.) überraschend gut trotz der Insolvenz der insolventen Konzermutter der Praktiker Holding AG. Dementsprechend groß dürfte das Interesse von Investoren und regionalen Wettbewerbern sein. Die Auslandsgesellschaften dürften wohl demnach kurz vor dem Verkauf stehen? Vor allem die Gesellschaften Praktiker Griechenland, Praktiker Ungarn und Praktiker Polen dürften auf reges Interesse von Investoren stoßen?

  101. Schlaubi sagte:

    In einer Pressemitteilung wurde bekanntgegeben, dass die Praktiker Ukraine TOV Kiev (UA) an einen Investor verkauft wurde mit 4 Standorten und ca. 380 Mitarbeiter. Über den Kaufpreis wurde stillschweigen vereibart. Nach Praktiker Luxemburg ist dies der 2. Verkauf einer Auslandsgesellschaft aus dem Praktiker Konzern. Weitere Auslandsgesellschaften dürften in Kürze folgen.

  102. Schlaubi sagte:

    Laut einer Pressemitteilung wurde eine weitere Gesellschaft aus dem Praktiker Verbund verkauft: die Praktiker Rumänien mit seinen 27 Filialen wurde an einen rumänischen Investor verkauft, der auch alle ca 1600 Mitarbeiter übernehmen wolle. Über den Kaufpreis wurde stillschweigen vereinbart. Dem Management dort sei es gelungen trotz Insolvenz der Konzernmutter den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren. Nach Praktiker Luxemburg und der Ukraine ist dies der 3. Verkauf einer Auslandsgesellschaft aus dem Praktiker Konzern. Weitere Auslandsgesellschaften dürften in Kürze folgen.

  103. Schlaubi sagte:

    Der Insolvenzverwalter der Praktiker International GMBH hat in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass eine weitere Auslandsgesellschaft , die Praktiker Blugaria EOOD und die Praktiker Real Estate EOOD, Sofia (BG) aus dem Praktiker Verbund verkauft worden ist. In einem Bieterverfahren hat sich ein bulgarischer Investor, die Videolux Holding AD durchgesetzt. Der Investor übernimmt alle 9 Baumärkte und ca. 580 Mitarbeiter. Über den Kaufpeis wurde stillschweigen vereinbart. Damit ist die 4. Auslandsgesellschaft aus dem Praktiker Konzern an einen Investor verkauft worden, nach Luxemburg, Ukrainie und Rumänien. Weitere Auslandsgellschaften dürften in Kürze folgen.

  104. Schlaubi sagte:

    Laut Insolvenzverwalter ist die 5. Auslandsgesellschaft aus dem Praktiker Konzern verkauft worden. Die Praktiker Polska mit seinen 24 Standorten und ca. 1800 Mitarbeitern geht an einen Investor, der nicht genannt werden möchte. Über die Vertragskonditionen wurde Stillschweigen vereinbart. Damit ist eine umsatzstärksten Auslandsgesellschaften der BM Praktiker International GMBH veräußert. Sie soll unter dem Namen Praktiker fortgeführt werden. Weitere Auslandsgesellschaften dürften in Kürze folgen.

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar