Salzgitter AG

Unternehmensanalyse: Salzgitter AG

Die Salzgitter AG ist ein Massenguthersteller mit wenig Preismacht. Neben dem Stahl-, Röhren- und Technologiesegment dominiert vor allem das Handelssegment das Unternehmen. Damit ein solches Geschäft für einen Value Investor attraktiv ist, muss der Preis stimmen. Ein KBV von unter 0,5 deutet darauf hin. Weiterlesen

Mayr-Melnhof

Unternehmensanalyse: Mayr-Melnhof Karton AG

Die Mayr-Melnhof Karton AG ist der europäische Marktführer im Karton- und Schachtelgeschäft. In einem stagnierenden Marktumfeld ist sie kontinuierlich gewachsen. Obwohl sie eine Expansionsstrategie auf Übernahmen führt, hat sie eine sehr solide Bilanz.

Auf der Suche nach interessanten Unternehmen bin ich auf die Mayr-Melnhof Karton AG gestossen. Dessen Produkte sind in fast jedem Haushalt zu finden, obwohl die wenigsten jemals von ihr gehört haben. Das österreichische Unternehmen stellt Faltschachteln und Karton für die Produkte von diversen Markenherstellern wie Nestlé, Kellogg’s, Barilla oder Dr. Oetker her. Obwohl das Geschäft dem weltweiten Wirtschaftszyklus unterliegt, zeichnet sich die Mayr-Melnhof Karton AG durch eine grosse Kontinuität aus.

Europäischer Marktführer in Faltschachteln und Karton

Die Mayr-Melnhof Karton AG hat zwei von einander operativ getrennte Geschäftseinheiten: Faltschachteln und Karton. Obwohl eine Verbindung besteht, sind die beiden Einheiten in unterschiedlichen Märkten tätig. Die Geschäftseinheit ‚Karton‘ verkauft seine Produkte zu handelsüblichen Preisen an die Geschäftseinheit ‚Faltschachteln‘. Das Kerngeschäft konzentriert sich regional auf Europa (ca. 90 % des Umsatzes), auch wenn es die ersten Produktionsstätten in Lateinamerika und Asien gibt.

Der Karton- und Verpackungsmarkt sind in Europa stagnierend. Aus dem Geschäftsbericht der Mayr-Melnhof Karton AG geht hervor, dass seit mehr als 20 Jahren keine neue Kartonmaschine in Europa aufgestellt wurde – ziemlich bemerkenswert. Das Management erwartet auch für die Zukunft keine grosse Veränderung des Marktes, obwohl durch kontinuierliche technologische Modernisierung ein intensiver Wettbewerb besteht. Dass heisst die einzige Möglichkeit in diesem Marktumfeld zu wachsen ist über Konsolidierung. Hierbei agiert die Mayr-Melnhof Karton AG aus einer starken Position heraus, da sie in beiden Segmenten zu den europäischen Marktführen gehört.

Konzentration und Expansion

Da es im Karton- und Verpackungsmarkt kaum Preismacht gibt, ist die einzig Chance Geld zu verdienen über eine Kostenführerschaft. Diese strebt die Mayr-Melnhof Karton AG durch die Marktführerschaft, die eine wettbewerbsstarke Kostenbasis ermöglichen sollte, an. Hierbei konzentriert sich das Unternehmen auf seine beiden Kernkompetenzen und versucht durch Übernahmen zu wachsen. Die zu übernehmenden Unternehmen müssen dabei in der Region, des Preises und der Grösse zu der Mayr-Melnhof Karton AG passen.

Insgesamt bin ich kein Freund von Unternehmen, die über Kostenführerschaft Marktanteile gewinnen. Warum die Mayr-Melnhof Karton AG doch interessant ist, liegt an folgendem Punkt: Der Verpackungsmarkt ist gegen meiner ersten Intuition ein stark fragmentiertes und regionales Geschäft.

Neben dem eigentlichen Produkt geht es meiner Meinung nach vor allem um die Betreuung der Kunden. Da heutzutage jede Verpackung eine Präsentation am Point-of-Sales ist, müssen die Schachteln immer einzigartiger werden und ändern sich in immer kürzeren Abständen. Die Verpackungsserien werden damit immer kleiner und es besteht ein grösserer Koordinierungsaufwand zwischen Kunde und Produzente. Dieser Koordinierungsaufwand reduziert die Gefahr von überregionalen oder internationalen Faltschachtelproduzenten.

Da die Mayr-Melnhof Karton AG nach eigenen Aussagen gleichzeitig der grösste Faltschachtelproduzent in Europa ist und mit vielen kleinen Produktionsstätten regional auftritt, sehe ich hier gegenüber kleineren, mittelständischen Gewerbeunternehmen zusätzlich einen natürlichen Vorteil im Einkauf und der Verteilung der Gemeinkosten, der einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil darstellen kann. Es droht im Faltschachtelgeschäft also keine Gefahr von einem Billigproduzenten aus China überrollt zu werden. Gleichzeitig sollte die Kostenstruktur langfristig besser sein als die der Konkurrenz.

Anders verhält es sich mit dem Kartongeschäft, hier sehe ich keinen langfristigen Wettbewerbsvorteil der Mayr-Melnhof Karton AG. Laut ihres Geschäftsberichtes entfallen heute mehr als 70 % der europäischen Kartonkapazitäten auf die fünf grössten Anbieter, zu denen auch die Mayr-Melnhof Karton AG gehört. Würde das Unternehmen ausschliesslich aus diesem Segment bestehen, käme eine Investition in die Mayr-Melnhof Karton AG für mich nicht in Frage.

Beeindruckende Kontinuität in den Gewinnen

Auch wenn es Zyklen in der Gewinnentwicklung gibt, wächst das Karton- und Verpackungsmaterialgeschäft der Mayr-Melnhof Karton AG gleichmässig. Wenn man sich überlegt, dass sie der heimliche König der europäischen Konsumgesellschaft sind, dann ist auch klar warum. Von Zeit zu Zeit schrumpft der Binnenmarkt in Europa, aber selten geht die Nachfrage von Gütern des täglichen Bedarfs wie Waschmittel, Cornflakes oder Pasta zurück. Deshalb schwankt der Konsumgüterverpackungsmarkt, ähnlich wie der Konsumgütermarkt, wenig. Die Eigenkapitalrendite pendelt nur leicht um 12 %.

Eigenkapitalrendite (in Mio. EUR)

Jahr

Gewinn

Eigenkapital

EK-Rendite

2012

119,5

1‘088,8

11 %

2011

118,7

1‘005,9

12 %

2010

110,4

983,1

11 %

2009

97,4

964,3

10 %

2008

96,9

913,7

11 %

2007

116,6

933,9

12 %

2006

108,4

856,7

13 %

2005

94,8

769,7

12 %

2004

103,3

713,6

14 %

2003

90,9

637,3

14 %

2002

83,3

572,0

15 %

Durchschnitt

12 %

Sichere Ausschüttungsquote

Laut dem Geschäftsbericht soll langfristig ein Drittel des Jahresüberschusses an die Aktionäre ausgeschüttet werden und die Dividende pro Aktie absolut steigen. In den letzten zehn Jahren ist das der Mayr-Melnhof Karton AG relativ gut gelungen. Die aktuelle Dividendenrendite beträgt dabei ca. 2,7 %.

Ausschüttungsquote (in EUR)

Jahr

Gewinn pro Aktie

Dividende

Ausschüttungquote

2012

5,96

2,25

38 %

2011

5,91

2,10

36 %

2010

5,39

1,95

36 %

2009

4,44

1,70

38 %

2008

4,38

1,70

39 %

2007

5,22

1,70

33 %

2006

4,79

1,40

29 %

2005

4,20

1,30

31 %

2004

4,64

1,95*

42 %

*inkl. Bonus 0,75 Euro

2003

4,13

1,10

27 %

2002

3,79

1,00

26 %

Durchschnitt

34 %

Family-Business mit exzellenter Kapitalstruktur

Der grösste Aktionär der Mayr-Melnhof Karton AG ist ein Syndikat bestehende aus den Kernaktionärsfamilien, die zusammen 59 % am Grundkapital halten. Mit diesen Ankeraktionären, die sich bewusst zu der Firma bekennen, scheint eine Übernahme durch einen aggressiven Investor mit Heuschreckenmentalität unwahrscheinlich, obwohl die Firma für einen solchen Anleger attraktiv ist.

Der Grund für die Attraktivität könnte die hohe Eigenkapitaldecke sein. Bei konstanten Gewinnen könnte man eine Übernahme grösstenteils durch Fremdkapital finanzieren und über eine Sonderdividende dem Unternehmen aufladen. Meistens bereitet es den Unternehmen aber einige Probleme weiter im gleichen Masse zu wachsen, wenn die Flexibilität in der Finanzierung wegfällt. Nach meinem Debakel mit Pfleiderer vor einigen Jahren bevorzuge ich Unternehmen mit wenig Fremdkapital, die auch schlechte Zeiten durchstehen können.

EK-Quote (in Mio. EUR)

Jahr

Eigenkapital

Goodwill

Bilanzsumme

EK-Quote

EK-Quote bereinigt

2012

1‘088,8

88,3

1‘627,4

67 %

61 %

2011

1‘005,9

86,0

1‘566,6

64 %

59 %

2010

983,1

85,4

1‘520,9

65 %

59 %

2009

964,3

62,7

1‘391,8

69 %

65 %

2008

913,7

59,3

1‘425,9

64 %

60 %

2007

933,9

55,9

1‘533,5

61 %

57 %

2006

856,7

53,8

1‘496,0

57 %

54 %

2005

769,7

36,5

1‘346,4

57 %

54 %

2004

713,6

36,0

1‘294,5

55 %

52 %

2003

637,3

40,0

1‘184,6

54 %

50 %

2002

572,0

40,9

1‘175,2

49 %

45 %

Fazit

Die Mayr-Melnhof Karton AG ist mit seiner Konzentration auf ihre zwei Kernsegmente gut aufgestellt. Auch wenn man kein überragendes Wachstum in einem stagnierenden Markt erwarten kann, scheint das Unternehmen durch Übernahmen an Marktanteilen zu gewinnen. Mit seiner soliden Kapitalstruktur sehe ich wenig Risiko für eine plötzliche Schieflage. Die Mayr-Melnhof Karton AG ist ein gutes Unternehmen, welches sichtbar in der Vergangenheit Geld verdiente, für das ich aber nicht zu viel bezahlen möchte. Da bei meiner letzten Unternehmensanalyse zu K+S die Frage kam, welchen Preis ich für fair halte, beantworte ich diese direkt: Mein Wohlfühlpreis wäre in diesem Fall unter 70 Euro.

Da die Mayr-Melnhof AG in meinem Bekanntenkreis recht unbekannt war, würde ich gerne eure Meinung zu dem Unternehmen hören. Hinterlasst dafür doch einfach einen kurzen Kommentar!

Easy Buffett:
aktueller Kurs

84,00

Buchwert

54,44

aktueller Gewinn

6,53

Einstandsrendite

7,8%

ØEigenkapitalrendite

12%

Ausschüttungsquote

33%

EK-Wachstum

8%

Jahre n

10

Buchwert in n Jahren

117,97

Gewinn in n Jahren

14,16

KGV

10

Kurs in n Jahren

141,56

∑Dividenden in n Jahren

35,97

Rendite

7,77%

Erklärung des Easy Buffett.

Kali und Salz (K+S)

Unternehmensanalyse: K+S Aktiengesellschaft

K+S steht für Kali und Salz. Neben der langjährigen Geschichte ist das Unternehmen hauptsächlich in einem interessanten Marktumfeld tätig. Trotz guter Bewertung nehme ich das Unternehmen nicht in mein Portfolio auf.

Die K+S AG ist ein Bergbauunternehmen mit dem Schwerpunkt Kali- und Salzförderung aus Kassel. Kali und Salz wird in der Landwirtschaft und der Industrie genutzt und ist eine Massenware. Kein Anbieter kann einen Vorteil durch Marke, Qualität oder Zusatznutzen erzeugen. Das einzige Verkaufsargument ist der Preis. Eigentlich schlechte Voraussetzungen um in meine Watchlist zu gelangen, geschweige denn in mein Portfolio. Der Markt wird jedoch von einem Oligopol aus fünf Anbietern beherrscht: Uralkali (Russland), Potash (Kanada), Belaruskali (Weissrussland), Mosaic (USA) und K+S (Deutschland). Ausserdem ist die K+S Aktien eine der wenigen nicht Bank- oder Energieaktien, die die massive Kursentwicklung des DAX im letzten Jahr nicht mitgemacht hat. Zwei Gründe für mich das Unternehmen einmal näher zu betrachten.

K+S Geschichte

K+S kann auf eine über hundertjährige Geschichte zurückblicken. Das Unternehmen ist aus mehreren deutschen Kali-Bergwerksgesellschaften hervorgegangen, die Ende des vorletzten Jahrhunderts den Weltmarkt über ein Kali-Kartell beherrscht haben. Die K+S AG hat heute noch einen Marktanteil von ca. 11 % und  gehört damit zu den grössten Anbieter weltweit.

Kartellgefahr

1901 trat die Salzdetfurth AG dem deutschen Kali-Kartell bei, in dem die meisten deutschen Kali-Bergwerksgesellschaften nach dem Ende des Kali-Syndikats (1888–1898) vereinigt waren. Ziel des Kartells war die Sicherung der marktbeherrschenden Stellung auf dem Weltmarkt. Heute wird der Markt von wenigen grossen Unternehmen beherrscht. In solchen Märkten besteht grundsätzlich eine höhere Kartellgefahr als in stark fragmentierten Märkten. Auch wenn ich K+S und seinen Konkurrenten nichts unterstellen möchte, muss jedem Aktionär, der in einen solchen Markt investiert, die potenzielle Gefahr eines Kartells und einer anschliessenden Strafe bewusst sein.

Möglicher Übernahmekanditat

Dies spielt auch für die immer wieder aufkommenden Gerüchte einer Übernahme von K+S eine Rolle. Zwar werden meistens finanzstarke Minen-Betreiber als mögliche Käufer gehandelt, wenn man aber davon ausgeht, dass sich einer der Konkurrenten K+S einverleiben könnte, ruft das definitiv einen der Kartellwächter auf den Plan.

Keine Spekulation

Da ich aber nicht auf eine mögliche Übernahme spekuliere, schaue ich im nächstens Schritt in die Bilanz. Eine wichtige Messgrösse von Bergbauunternehmen ist dabei ihre Reserve. Im Fall von K+S wurde diese Ende 2012 geprüft und beträgt mit der derzeitigen Förderungsleistung für Kali maximal 40 Jahre und für Salz durch Gewinnung aus dem Meer ist die Förderung unbegrenzt. Realistisch für die gesamte Förderung sind 30 bis 40 Jahren anzunehmen (siehe Geschäftsbericht K+S, S. 216). Die grössten Abbaugebiete liegen in Norddeutschland (Kali), USA (Salz), Kanada (Salz) und Chile (Salz).

Rentabilität

Der Gewinn hat sich mit Ausnahme 2007 und 2009 gut entwickelt (siehe Tabelle Rentabilität). Das operative Ergebnis war durchgängig gut. 2007 wirkten sich Marktwertveränderungen und Verluste aus Devisenoptionsgeschäften negativ aus. 2008 hat K+S operativ ein überdurchschnittlich gutes Jahr, es wurden also keine negativen Einflüsse aus 2007 kompensiert. 2009 wiederrum lief es operativ nicht gut. Es wurde weltweit weniger Kali nachgefragt und damit sank das operative Ergebnis. Was heisst diese schwankende Entwicklung für die Zukunft? Ich denke, dass man K+S definitiv zu einem zyklischen Unternehmen zählen muss. Wenn die Böden eine höhen Kaligehalt aufgrund einer schlechten Ernte aufweisen, wird im nächsten Jahr die Nachfrage zurück gehen und anders herum. Das gleiche gilt für die Salznachfrage. Ein langer Winter erhöht die Salznachfrage, während eine kurzer sie senkt. Insgesamt sehen die Gewinne wie folgt aus:

Eigenkapitalrendite (in Mio. EUR)

Datum

Gewinn

Eigenkapital

EK-Rendite

2012

568,5

3’473,7

16 %

2011

656,6

3’081,5

21 %

2010

449,4

2’649,0

17 %

2009

96,9

2’092,9

5 %

2008

871,4

1’717,0

51 %

2007

-93,1

931,0

-10 %

2006

271,2

1’123,7

24 %

2005

174,5

942,1

19 %

2004

140,5

601,4

23 %

2003

101,3

555,4

18 %

2002

103,8

513,4

20 %

Durchschnitt

19 %

Ausschüttungsquote

Die aktuelle Dividendenrendite ist mit 4 % gut. Berücksichtigt man die konstante Ausschüttungsquote zwischen 40 % und 50 %, kann man die Dividendenpolitik als nachhaltig ansehen. Allerdings bringen die Geschäftszyklen auch die Dividende zum Schwanken.

Ausschüttungsquote (in EUR)

Datum

 Gewinn pro Aktie

  Dividende

  Ausschüttungsquote

2012

2,97

1,40

47 %

2011

3,43

1,30

38 %

2010

2,35

1,00

43 %

2009

0,51

0,20

40 %

2008

5,28

2,40

45 %

2007*

-0,56

0,50

-89 %

*Ausgenommen

2006

1,64

0,50

30 %

2005

1,03

0,45

44 %

2004

0,83

0,33

40 %

2003

0,60

0,25

42 %

2002

0,61

0,25

41 %

Durchschnitt

41 %

Kapitalstruktur und Sicherheit

2009 hat K+S den amerikanischen Salzhersteller Morton Salt für ca. 1,6 Mrd. Dollar gekauft. Damit stieg K+S zum weltweit führenden Salzhersteller auf und diversifizierte sein Geschäft aufgrund der regional unterschiedlichen Aufstellung der Unternehmen. Dies veränderte natürlich auch die Konzernstruktur, wie nachfolgende Tabelle deutlich zeigt. Trotzdem sieht die Kapitalstruktur insgesamt solide aus.

EK-Quote (in Mio. EUR)

Jahr

Eigenkapital

Goodwill

Bilanzsumme

EK-Quote

EK-Quote bereinigt

2012

3’473,7

642,3

6’639,0

52 %

43 %

2011

3’081,5

651,4

6’056,9

51 %

40 %

2010

2’649,0

615,3

5’573,7

48 %

36 %

2009

2’092,9

563,5

5’212,5

40 %

29 %

2008

1’717,0

104,8

3’473,8

49 %

46 %

2007

931,0

99,7

2’964,8

31 %

28 %

2006

1’123,7

102,9

2’830,9

40 %

36 %

2005

942,1

13,9

2’259,1

42 %

41 %

2004

601,4

0,0

1’892,8

32 %

32 %

2003

555,4

0,0

1’754,5

32 %

32 %

2002

513,4

0,0

1’666,7

31 %

31 %

Fazit

Ich halte K+S für ein gutes Unternehmen. Es passt aufgrund seiner Geschäftstätigkeit nicht 100 %-ig in mein Anlageuniversum, auch wenn die Zahlen gut aussehen. Leider ist es auch nicht super günstig, so dass ich mit dem zyklischen Risiko gut leben kann. Ich habe in die Wacker Chemie AG zu früh investiert. Diesen Fehler möchte ich nicht noch einmal begehen. Deshalb werde ich vorerst keine Aktien von K+S kaufen, sondern abwarten. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Meinung zu K+S ebenfalls sagt!

Weitere Informationen zur K+S AG:

Update Analyse: K+S AG und die Kalipreisentwicklung

Update Analyse: K+S AG und die Produktionskosten

Easy Buffett:
aktueller Kurs

35,60

Buchwert

18,15

aktueller Gewinn

3,63

Einstandsrendite

10,2%

ØEigenkapitalrendite

20%

Ausschüttungsquote

40%

EK-Wachstum

12%

Jahre n

10

Buchwert in n Jahren

56,37

Gewinn in n Jahren

11,27

KGV

10

Kurs in n Jahren

112,74

∑Dividenden in n Jahren

30,00

Rendite

14,90%

 Erklärung des Easy Buffett.

Tesco plc

Update Analyse: Tesco plc

Wie ich in der Unternehmensanalyse zu Tesco festgehalten habe, bekommt man nach meiner Meinung ein gutes und rentables Unternehmen. Warren Buffett ist mit 5 % investiert. Ausserdem ist die langfristige Eigenkapitalrendite ganz annehmbar. Tesco ist eine der wenigen Supermarktketten, bei denen das Online-Geschäft erfolgreich läuft. Ausserdem gibt es einen überdurchschnittlichen hohen Eigenmarkenanteil (s. Foto). Tesco ist international breit aufgestellt. Dies sind die Hauptgründe, warum ich in Tesco plc investiert bin.

Weiterlesen

Glückspielanbieter OPAP

Update Analyse: OPAP SA

Am Freitag hat das Management eine ausführliche Präsentation mit einem Ausblick bis 2022 bereitgestellt und am Montag wird es einen Conference Call für Investoren geben. Grund genug für mich die Zahlen und Ausführungen des Managements genauer anzugucken.

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Analyse zur McDonalds Corp

Unternehmensanalyse: McDonald’s Corp.

„We are not basically in the food business. We are in the real estate business. The only reason we sell 15 cent hamburgers is because they are the greatest producer of revenues from which our tenants can pay us our rent.“

Harry J. Sonneborn – Ehemaliger Präsident und CFO von McDonald’s Corp.

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Was macht De'longhi

Unternehmensanalyse: De’Longhi S.p.A.

Wer unterbewertete Unternehmen sucht, der sollte antizyklisch denken. Besonders interessant sind Regionen, die von Investoren gemieden werden. Wer dazu Rechtssicherheit möchte, der sieht sich im krisengebeutelten Europa um. Griechenland, Spanien, Portugal, Irland und Italien finde ich zurzeit als Value Investor besonders spannend. Während alle fünf Länder stark von der Eurokrise getroffen sind, haben Irland und (Nord-)Italien eine gute wirtschaftliche Basis mit einigen internationalen Konzernen. Einer davon ist die italienische Firma De’Longhi S.p.A..

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Unternehmensanalyse Deutsche Telekom AG

Unternehmensanalyse: Deutsche Telekom AG

10 Gründe, warum man die Deutsche Telekom AG nicht kaufen sollte: 1. Überteuerter Ausflug in die USA (Abschreibungen), 2. Dividendenzahlung aus der Substanz, 3. Hohe Kosten für den Netzausbau in Deutschland, 4. Hohe Kosten für den Umbau des US-Geschäfts (Zusammenschluss mit Metro PCS), 5. Niedrige geografische Diversifikation der Gewinne (Konzentration auf Deutschland), 6. Grösster Aktionär ist der deutsche Staat (öffentliche Hand = schlechter Investor), 7. Keine Wachstumsperspektiven, 8. Überlastung des Mobilfunknetzes durch Smartphones, 9. Griechenland-Problem (Beteiligung an OTE), 10. Telefongesellschaften sind die meist gehassten Unternehmen.

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Microsoft Corp

Unternehmensanalyse: Microsoft Corp.

Apple hängt Microsoft ab. In den letzten fünf Jahren hat Apple Microsoft bei der Marktkapitalisierung und auch beim Umsatz und Gewinn hinter sich gelassen. Grund: das iPhone. Der PC-Markt schwächelt, während der Smartphone-Markt boomt. Der Heilsbringer soll Windows 8 sein.

Ich bin langjähriger Windows-Benutzer, obwohl mein erster Computer ein Mac war. An meiner Universität sind gefühlt die Hälfte aller Laptops MacBooks und Dreiviertel aller Handys iPhones. Warum besitze ich also Microsoft aber keine Apple Aktien?

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Deutscher Energieversorger E.On

Update Analyse: E.On SE

Nachkauf eines strauchelnden Giganten, nachdem dieser eine Gewinnwarnung ausgegeben hat.

Ich habe am 14.11.2012 E.On SE zu einem Stückpreis von 14,18 EUR nachgekauft, nachdem die Aktie am Tag zuvor um mehr als 10 % einbrach. Der Grund des hohen Preisverfalls war eine Gewinnwarnung für die kommenden Jahre. Der Energieversorger kann keine Prognose für die Zukunft abgeben. Finde ich persönlich sympathisch, die meisten Analysten nicht.

Analysten und Banken haben Probleme ohne klare Zahlen

Für viele Banken und ihre Bewertungsmodelle sind klare Zahlen für die Zukunft wichtig. Sonst müssen sie selbst nachdenken, welche Zahlen sie für ihre Berechnung nutzen. Wichtiger als die genaue Berechnung der Zukunft, erscheint mir aber das Geschäftsmodell der Unternehmen und hier habe ich leider tatsächlich eine schlechte Nachricht auf Spiegel-Online gelesen.

Wirklich schlechte Nachricht

Laut einer Studie des Umweltministeriums droht der Hälfte aller Kraftwerke in Nordrhein-Westfalen das aus. Immerhin das einwohnerreichste Bundesland Deutschlands. Die erneuerbaren Energien und der Wertverfall des Stroms machen den konventionellen Energieproduzenten zu schaffen.

Warum man E.On trotzdem braucht

Wie ich aber schon in meiner vorherigen Analyse gesagt habe: „Auch wenn die deutsche Politik von einer dezentralen Energieversorgung durch viele Klein- und Kleinstproduzenten träumt, werden die Verteilung und der Handel in Zukunft weiterhin von den grossen Konzernen kontrolliert und gesteuert. Der milliardenschwere Netzausbau ist ohne die grossen Energieversorger in Deutschland aus meiner Sicht nicht zu meistern. Die Investitionen können auf den Stromkunden umgelegt werden. Dies eröffnet neben dem politischen Risiko und den aussergewöhnlichen Belastungen im letzten Jahr vor allem eine Chance auf die Rückkehr zu vergangen Erträgen.“

Aus der Gerüchteküche

Des Weiteren gibt es konkrete Gerüchte, dass E.On in den türkischen Energiemarkt einsteigt. Ein Tauschgeschäft in Milliardenhöhe mit dem österreichischen Konzern Verbund soll dies rasch ermöglichen. Gegen eine 50%-Beteiligung an Enerjisa soll E.On laut Handelsblatt Wasserkraftwerke in Deutschland und Österreich abgeben. Finde ich aus Diversifizierungsgründen prinzipiell nicht schlecht.

Fazit

An meiner Bewertung hat sich nichts geändert, deshalb der Nachkauf.