Aktien für Anfänger und Fortgeschrittene

Rezension: Aktien für Anfänger und Fortgeschrittene

Im Zuge meiner Buchveröffentlichung habe ich einige Blogger angeschrieben und sie gefragt, ob sie mein Buch lesen möchten. Im Gegenzug habe ich auch einige Bücher zurückbekommen, sodass ich den nächsten Monat ausreichend Finanzlektüre habe. Was mich außerordentlich freut und an der ich euch teilhaben lassen möchte. Weiterlesen

Die Lehr- und Wanderjahre eines Value Investors

Rezension: Die Lehr- und Wanderjahre eines Value Investors

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Heute möchte ich euch «Die Lehr- und Wanderjahre eines Value-Investors: Mein ganz persönlicher Weg zu Reichtum und Weisheit» von Guy Spier vorstellen. Den Tipp habe ich von einem ehemaligen Kollegen bekommen und dafür bin ich sehr dankbar. Es ist eines der besten Finanzbücher, die ich in letzter Zeit gelesen haben. Es ist wunderbar kurzweilig und regt zum Nachdenken an.

Was das Buch von vielen anderen Finanzbücher unterscheidet, ist, dass es keine allgemeingültigen und konkreten Finanztipps gibt, sondern ein persönlicher aber nützlicher Erfahrungsbericht von Guy Spier ist. Das Buch ist bewusst keine Anleitung zum richtigen Investieren oder ein Ratgeber. Trotzdem lassen sich aus diesen individuellen Erfahrungen sehr allgemeingültige Grundsätze für das Investieren ableiten. Hier einige wunderbare Zitate, die einem einen Eindruck von dem Buch vermitteln und die ich mir während des Lesens markiert habe:

Zitate aus dem Buch

«Ich habe im Lauf der Zeit entdeckt, dass es beim Investieren um viel mehr geht als nur um Geld.»

«Wir möchten immer gerne glauben, dass wir unsere Umwelt beeinflussen, aber die Wahrheit ist, dass sie uns beeinflusst.»

«Wenn aber das Nachahmen eine angeborene Fähigkeit des Menschen ist, dann ist es umso wichtiger, sorgsam darauf zu achten, wen wir nachahmen.»

«Um ein guter Investor zu werden, müsste ich also mich selbst als Außenseiter akzeptieren.»

«In jedem Fall sind Nichtstun und Geduld fast immer die ratsamste Handlungsweise für Investoren am Aktienmarkt.»

«Manche Geschäfte sind erfolgreich, weil sie eine Sache richtig machen; aber die meisten sind erfolgreich, weil sie eine ganze Menge kleiner Dinge richtig machen.»

«Er [Anm. d. Autor: Warren Buffett] tut nicht nur das Richtige, sondern er tut das, was er für richtig hält.»

«Die Finanzkrise hatte mir gezeigt, dass Investmenterfolg nicht nur daraus besteht, tolle Aktien zum Kaufen zu finden.»

«Während der Finanzkrise sah ich klarer denn je, welche ungesunde Sucht das Bloomberg-Terminal geworden war.»

«Es ist tatsächlich schwer, gut zu investieren, wenn das Leben des Investors außerhalb der Investmentwelt aus dem Gelichgewicht geraten, ein totales Chaos oder völlig vernachlässigt und praktisch nicht vorhanden ist.»

«Ebenso entdeckte ich meine Freude am Spielen wieder, nicht zuletzt, weil die Finanzkrise mir gezeigt hatte, wie wichtig es ist, zu spielen und mich selbst nicht zu ernst zu nehmen.»

«Finanzberichte zu lesen ist eher eine Kunst als eine Wissenschaft.»

«Ich kaufe und verkaufe keine Aktien, solange der Markt offen ist.»

«Ich persönlich will nicht in Unternehmen investiere, welche die Gesellschaft schlechter machen, auch wenn ihre Produkte legal sind.»

«Menschen wie ich – die sich damit brüsten, klug und gebildet zu sein – sind besonders anfällig für diese Art narzisstischer Hybris [Anm. d. Autors: gemeint ist, bei besonders komplizierten Investments schlauer zu sein als der Markt].»

«Am meisten lernt man, indem man sich mit den richtigen Menschen umgibt.»

«Indem man sich darauf konzentriert, andern zu helfen, hilft man sich am Ende auch selbst.»

Fazit

Und das waren nur einige wenige derjenigen Zitate, die ich mir notiert habe. Ich würde das Buch nicht als Pflichtlektüre bezeichnen, dafür ist es insbesondere für Anfänger zu unkonkret. Aber es ist eines der besten weiterführenden Finanzbücher, die ich bisher gelesen haben.

Der digitale Wandel in der Finanzbranche

Rezension: Der digitale Wandel in der Finanzbranche

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Nachdem ich vor anderthalb Jahren das Buch «Vorsorgemodell 4.0» von Florian Müller vorgestellt habe, möchte ich heute mit seinem neusten Werk «Der digitale Wandel in der Finanzbranche: Wie Fintechs, Robo Advisor und Blogger die Banken schlagen» anschließen. Florian Müller ist ein Freund und Blogger-Kollege und schreibt regelmäßig auf http://www.boerseneinmaleins.de.

Trotzdem werde ich eine ehrliche Einschätzung zu seinem Buch abgeben und die ist leider nicht positiv. Sein neues Buch ist mir zu oberflächlich, an vielen Stellen zu polemisch und teilweise sogar etwas verschwörungstheoretisch, sodass man es mit sehr viel Vorsicht lesen muss. Trotzdem kann der Leser ein paar Dinge mitnehmen.

Die Stärken

Seine Stärken entwickelt das Buch im Schluss, wo der Autor die Geschäftsführer von zwei Robo-Advisorn Scalable und vaamo, sowie einige Blogger zu Wort kommen lässt. Meine Empfehlung an dich, Florian, bleib beim nächsten Mal bei den beiden Themen und baue die Informationen dazu aus. Ich weiß, dein Wissen zu beiden Themen ist deutlich größer, als es in deinem Buch rüberkommt. Gerne hätte ich dazu mehr gelesen! Deine Sicht aus der Praxis ist ein echter Mehrwert für die Leser.

Deine Prognosen hinsichtlich der Entwicklung des Finanzsektors teile ich nicht. Die positiven Aspekte vom Banken und Regulierungen kommen in deinem Buch, genauso wie die Risiken von Kryptowährungen und Robo-Advisorn, zu kurz. Christoph Geiler bringt die Problematik in deinem Buch eigentlich schön auf den Punkt: Bei Robo-Advisorn fehlt die persönliche Beratung. In Krisenphasen könnte dies Probleme bereiten und bisher muss noch kein Robo-Advisor eine Markkrise überstehen. Banken und Berater (und ich rede hier nicht von Strukturvertrieben oder Sparkassenberatern) haben ihre Daseinsberechtigung bei der richtigen Einschätzung des Risikoprofils (ich glaube viele Kunden belügen sich leider selbst, was ihre Risikotragfähigkeit angeht) und dem Händchenhalten, wenn die Märkte nach unten gehen.

Auch halte ich Banken nicht für so tot, wie du. Du zeigst ja über white-label Produkte können alte Banken Robo-Advising in ihr Angebot mit aufnehmen.

Für eine Version 2.0 deines Buches wünsche ich mir folgendes:

  • Streich alles über Kryptowährung. Dazu gibt es, wie du selber sagst, gute andere Bücher.
  • Konzertiere dich auf Robo-Advisor und Finanzblogger, die ebenfalls als eine Art von digitalen Beratern fungieren.
  • Schreib auch über die negativen Aspekte, der grundsätzlich positiven Entwicklungen.
  • Erkläre wie Robo-Advisor funktionieren:
    • Wie werden die Kunden eingeschätzt? Zeig einen exemplarischen Fragebogen.
    • Wie wird das Geld angelegt? Zeige ein exemplarisches Portfolio.
  • Versuche die Quintessenz der Gastschreiber in deinen eigenen Worten zusammenzufassen und einzuordnen.

Empfehlung

Unterm Strich empfehle ich das Buch nur für erfahrenden Leser, die die Informationen richtig einordnen können. Dann regt das Buch aber zum Nachdenken an und lohnt sich zu lesen.

Rezension: Erfolg im Crash

Heute möchte ich euch das Buch «Erfolg im Crash: Wie Sie mit konkreten Anlageideen von der Krise profitieren» von Florian Homm und Jannis Ganschow vorstellen. Vorweg möchte ich mich erst einmal bei dem Autor Florian Homm bedanken, dass er mir das Buch geschenkt hat. Aufgrund der schillernden Vergangenheit von Florian Homm, muss ich vielleicht anmerken, dass ich ihn nicht persönlich kenne. Ihn aus der Ferne aber für eine interessante Persönlichkeit halte. Aber kommen wir zum Buch: Die Grundidee des Buches finde ich sehr gut. Für jeden ernsthaften Investor ist es existenziell, sich mit dem Thema «Crash» auseinanderzusetzen. Insbesondere da wir uns zurzeit, zusammen mit dem Dotcom-Boom in den 90er Jahren und dem Aufschwung nach dem zweiten Weltkrieg, in einem der längsten Bullenmärkten der Geschichte befinden.

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Leider zu kurz

Leider ist das Buch recht kurz geraten und geht dabei neben einer guten Darstellung der aktuellen Marktsituation aus meiner Sicht für Investoren zu wenig auf die einzelnen Anlageideen ein. Ich hätte mir eine detailliertere Ausführung der einzelnen Anlageideen mit Begründung und Wirkung gewünscht. Zudem kommt in dem ohnehin schon kurzen Buch auch noch ein Gastautor, Thomas Käsdorf, zum Thema «Technisches Bild» zu Wort. Auch wenn ich im Allgemeinen nicht viel von der technischen Analyse halte, finde ich gut, wie dieses kontroverse Thema als Ergänzung und nicht als Anlagestrategie eingebunden wird.

Bei den Ausführungen springt das Buch zudem für mich stark im Niveau, so ist es zum Teil leicht verständlich, auch ohne dass man ein Wirtschaftsfach studiert hat, um dann teilweise vom Niveau sehr abzuheben und doch ein sehr tiefes Verständnis der Materie voraussetzt.

Was hat mir besonders gefallen?

Das Kapitel «Was funktioniert nicht?» finde ich sehr erfrischend. Nicht, weil ich es noch nicht zuvor einzeln in Kommentaren schon so gelesen hätte, sondern weil ich die Kompaktheit der Einschätzung und die Einfachheit, mit der die Vor- und Nachteile präsentiert werden, schätze. Der Autor nimmt dabei Aktien ohne Absicherung und Aktienfonds, sowie Anleihen und Anleihefonds, Investitionen in zyklische Sektoren, Mischfonds, Immobilien, Kapitallebensversicherungen und Bausparverträge nüchtern auseinander ohne Panik zu machen.

Kann ich das Buch empfehlen?

Ja, auch wenn ich es nicht als ein Buch für Einsteiger sehe, dafür wird der Leser nicht genug abgeholt. Ich habe das Buch «Endspiel: Wie Sie die Kernschmelze des Finanzsystems sicher überstehen» von Florian Homm leider bisher noch nicht gelesen, auf welches des Öfteren verwiesen wird. Vielleicht sind die Ausführungen in Kombination beider Bücher für Laien besser geeignet. So ist es ein interessanter Kommentar eines interessanten Autors, der einem einen kurzen Einblick in seine Denkweise gewährt.

Vorsorgemodell 4.0

Rezension: Vorsorgemodell 4.0

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Heute möchte ich euch das Buch „Vorsorgemodell 4.0: Das ZARAS Prinzip für eine erfolgreiche Geldanlage“ von Florian Müller vorstellen. Florian Müller ist Blogger und Autor und schreibt regelmäßig auf http://www.boerseneinmaleins.de. Sein Buch stellt die Aktie im Gegensatz zu anderen Vorsorgeprodukten in den Mittelpunkt des Investierens.

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Dale Carnegie

Rezension: „Wie man Freunde gewinnt“

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Das Buch “Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden(eng. How To Win Friends And Influence People. A self-help book about interpersonal relationsvon Dale Carnegie befasst sich mit der Frage, wie man im privaten und geschäftlichen Bereich mit Menschen umgehen sollte. Das Buch ist gut zu lesen, gibt viele Tipps, verändert aber nicht den Charakter und hilft deshalb eher Verhalten zu verstehen als zu verändern. Weiterlesen

Regel Nummer 1

Rezension: Regel Nummer 1

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Das Buch „Regel Nummer 1: Einfach erfolgreich anlegen!“ von Phil Town beschäftigt sich mit den Grundlagen des Value Investing à la Warren Buffett. Es ist insbesondere gut für Leser geeignet, die sich das erste Mal mit Value Investing beschäftigen.
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Die Aussenseiter

Rezension: The Outsiders

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Das englische Buch „The Outsiders“ von William N. Thorndike, Jr. analysiert acht sehr erfolgreiche CEOs. Es reduziert dabei Erfolg auf Gewinn für die Aktionäre und zeigt, dass erfolgreiche CEOs trotz unterschiedlichen Branchen und Hintergründen ähnliche Merkmale in ihrem Handeln aufweisen. Weiterlesen

Nate Silver

Rezension: „The Signal and the Noise“

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Das Buch „The Signal and the Noise: Why So Many Predictions Fail – But Some Don’t“   von Nate Silver befasst sich mit Vorhersagen. Aktuell nur auf Englisch verfügbar, erklärt es anhand zahlreicher Beispiele wieso man über Prognosen nachdenken sollte. Es zeigt auf, wieso viele Vorhersagen Fehler aufweisen und wie man eine Prognose besser liest. Weiterlesen

Rezension Das Harvard Konzept

Zusammenfassung: „Getting to Yes“

„Getting to Yes“ von Fisher R., Ury W. und Patton B.

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Das Buch „Getting to Yes “ (dt.: „ Das Harvard-Konzept “) von 1981 ist aus dem Harvard Negotiation Project entstanden, welches sich mit Fragen der Verhandlungsführung beschäftigt und Methoden der Verhandlung und Mediation entwickelt und verbreitet.

Das Harvard Konzept bietet eine verständliche, sach- und lösungsorientierte Vorgehensweise, um bei unterschiedlichen und scheinbar unterschiedlichen Interessen eine Lösung zu finden, die für alle Parteien annehmbar oder sogar von Vorteil ist. Das Konzept des principled negotiation (dt.: sachbezogenes Verhandeln oder sach- und menschengerechtes Verhandeln) zeichnet sich im Idealfall durch folgende Komponenten aus:

  1. Die Verhandlung läuft effizient ab;
  2. Die Verhandelnden bewahren ein gutes Verhältnis zueinander;
  3. Es wird eine sinnvolle, vernünftige und für allen Seiten Nutzen stiftende Lösung gefunden.

Das sachbezogene Verhandeln beruht dabei im Wesentlichen auf vier Grundaspekten.

1. Aspekt:

Der erste Aspekt bezieht sich auf die zwei Grundinteressen der Verhandlungspartner: das Interesse an der Sache bzw. dem Verhandlungsgegenstand und das Interesse an seiner Beziehung zur Gegenpartei. Er sagt aus, dass der Mensch und das Problem immer getrennt voneinander betrachtet werden sollen. Der Umgang mit dem Menschen bedeutet, sich in die Lage des anderen hineinzuversetzen und nicht vorschnell von sich auf die Gegenpartei zu schliessen. Dabei sollte man die eigenen Emotionen artikulieren sowie erklären und der Gegenseite die Möglichkeit geben, Dampf abzulassen. Das hilft, zu den sachlichen Interessen zu kommen.

2. Aspekt:

Der zweite Punkt besagt, dass man sich nicht auf die Positionen, sondern auf die Interessen der Verhandlungsparteien konzentrieren soll. Um vernünftige Ergebnisse zu erzielen, muss man die Interessen (das ‚Warum‘) hinter einer Position erkennen. Manchmal finden sich erstaunliche Übereinstimmungen in den Interessen, obwohl die vertretenden Positionen unvereinbar erschienen. Wichtig sind: die klare Artikulation der eigenen Interessen und das Hinterfragen der Positionen der Gegenseite nach ihren Interessen.

3. Aspekt:

Der dritte Aspekt bezieht sich auf die Entwicklung von Wahlmöglichkeiten, die zur Lösung führen können. Hierbei ist es besonders wichtig sich selbst keine Limits zu setzten und nicht nach der einzig richtigen Lösung zu suchen, sondern möglichst viele Alternativen in Betracht zu ziehen. Eine mögliche Methode ist das Brainstorming, welches man sowohl mit der eigenen Partei als auch mit der Gegenseite durchführen kann. Ziel ist es die Flexibilität zu erhöhen und sich neuen Verhandlungsspielraum zu eröffnen.

4. Aspekt:

Der vierte und letzte Punkt besteht darin, dass man bei unmittelbar widersprechenden Interessen nach objektiven Beurteilungskriterien sucht, die zum Ergebnis führen und eine faire Lösung bereitstellen können. Das heisst, wenn man zu keinem gemeinsamen Ergebnis kommt, finden man vielleicht gemeinsame Kriterien, nach denen man eine Lösung beurteilen kann. Dies verlangt eine Verlagerung von willkürlichem Durchsetzungsvermögen hin zu sachbezogenem Handeln auf Grundlage von anerkannten Entscheidungsprinzipien.

Zusätzliche Hilfe des Harvard Konzept

Ergänzend liefert das Harvard Konzept Hilfestellungen für besonders schwierige Verhandlungen, bei denen die Gegenseite scheinbar stärker ist, Druck ausübt oder mit faulen Tricks arbeitet. Auf die Stärke der Gegenseite sollte man eine besonders gute Alternative entwickeln, sodass man der gegnerischen Verhandlungsseite glaubhaftmachen kann, auch diese Lösung in Betracht zu ziehen. Auf Druck sollte man sich nach Möglichkeit mit einem Ausweichplan vorbereiten und auf faule Tricks sollte man direkt reagieren und sie ansprechen, um sie abzuschwächen.

Verhandlungs-Judo und das Ein-Text-Verfahren

Ausserdem werden Verhandlungs-Judo und das Ein-Text-Verfahren vorgeschlagen. Verhandlungs-Judo bezeichnet dabei eine Technik bei denen man nicht jeden persönlichen Angriff mit gleicher Waffe zurückschlägt, sondern gedanklich einen Schritt zur Seite tritt und die dahinterstehenden Beweggründe analysiert und mit Schweigen oder sachlichen Fragen reagiert. Das Ein-Text-Verfahren bezieht sich dagegen auf die Einbeziehung eines Dritten (Mediator) um festgefahrenen Verhandlungen zu lösen und wieder zusammen an einer Lösung (Ein-Text) zu arbeiten.

vom 09.04.2010