Squeeze-Out

Der Squeeze-Out zwingt die Minderheitsaktionäre durch Barabfindung aus einem Unternehmen. Nach dem Aktiengesetz muss ein Mehrheitsaktionär mindestens 95 % der Stimmrechte auf der Hauptversammlung besitzen, damit er die restlichen Aktionäre gegen eine angemessene Barabfindung herausdrängen kann. Die Untergrenze der Abfindung bildet der Durchschnittskurs der letzten drei Monate vor dem Squeeze-Out-Beschluss. Der Grund für einen Squeeze-Out ist nicht zu nennen. Meistens will der Mehrheitsaktionär aber den Verwaltungsaufwand reduzieren und Anfechtungsklagen von Minderheitsaktionären vermeiden.